The Project Gutenberg EBook of Hundert neue Rtsel, by Angela Dhring

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Title: Hundert neue Rtsel

Author: Angela Dhring

Release Date: November 5, 2006 [EBook #19716]

Language: German

Character set encoding: ISO-8859-1

*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HUNDERT NEUE RTSEL ***




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                       =Deutsche Jugendbcherei=

    Begrndet von den Vereinigten Deutschen Prfungsausschssen fr
             Jugendschriften, herausgegeben vom Drer-Bund


                          Hundert neue Rtsel
                                  von
                               A. Dring


                                Nr. 136
                Hermann Hillger Verlag, Berlin-Leipzig




                1.


    Unten spitz und oben breit,
    Steif und doch voll Munterkeit,
    Unternimmt's ein Tnzchen gern,
    Sieht im Knirpschen selbst den Herrn.
    Und dieweil sich's dreht im Kreise,
    Stimmt's oft an seltsame Weise.




                2.


    Sie ist keine Heldin,
    Gefahr macht sie sumen.
    Sie liebt die Sonne
    Und reift an Bumen.




                3.


      Das Erste, das ist scharf und spitz;
    Drum seid auf eurer Hut,
    Damit es euch nicht stech' und ritz'!
    Leicht fliet ein Trpflein Blut.

      Doch vor den Letzten banget nicht,
    Ob auch das Erste droh':
    Arglos blhn sie im Sonnenlicht
    Und machen viele froh.

      Das Ganze schlief wohl lange Jahr'
    In stillem Turmgemach.
    Dann kt' -- es war recht wunderbar --
    Ein holder Prinz es wach.




                4.


      Es ist ein kleiner bermut
    Und treibt es oft possierlich,
    Tritt auch das muntre junge Blut
    Stets leise auf und zierlich.

      Es grt dich stille oft vom Baum
    Und gibt dir zu verstehen:
    Schmolz auch der Winterschnee noch kaum,
    Schon nahet Lenzeswehen.




                5.


    Vereint rankt's an der Erde still,
    Hat Blatt und Blmelein.
    Getrennt ist es der Tannenbaum:
    Das wissen gro und klein.




                6.


      Zwei Enden hat's, doch eines pflegt
    Sich meistens zu verstecken.
    Wer aber vordringt unentwegt,
    Wird es gewi entdecken.

      Rund ist es oft, gleichwie ein Ball,
    Und dreht sich gern im Kreise,
    Bleibt unverletzt, kommt's auch zu Fall,
    Und stets geweiht dem Fleie.

      Viel schne Dinge wirkt's gemach,
    Der Menschenhand verbunden;
    Doch immer kleiner wird es, ach!
    Bis es zuletzt verschwunden.




                7.


    Es rhrt sich flink und gehet stets im Takt,
    Denn seine Pflicht befiehlt ihm: Sei exakt!
        Mach' Stund' um Stund'
        Die stille Rund'!

    Es gilt uns viel. Oft hat's ein kostbar Haus,
    Darin's geschftig ist tagein, tagaus.
        Wenn's nicht mehr will,
        Steht's einfach still.

    Den Kindern sagt es gern etwas ins Ohr,
    Und groen Leuten lgt es oft was vor.
        Doch jeder frgt's,
        Man hegt und trgt's.

    Leis tnt oft seine Stimme, hrbar kaum,
    Bald klingt sein Ruf vernehmlich durch den Raum
        Und hallt oft weit:
        Bentzt die Zeit!

    Doch wer genau will wissen, was es taug',
    Der fasse prfend nur sein Werk ins Aug':
        Das Werk, es lehrt
        Den innern Wert.




                8.


    Das Zweite passet nicht zum Ersten,
    Es dienet anderm Herrn.
    Das Ganze aber schmiegt dem Ersten
    Sich an und schtzt es gern.




                9.


    Was fingen wir ohne die Erste an?
    Wir Menschen wren wohl bel dran,
    Und gar die lieben Kleinen,
    Die wrden weinen.

    Und ohne die Letzten, wie wr's hier bestellt?
    Man fnde sich schwerlich zurecht in der Welt.
    Drum baut ihrer neue man immer
    Und ruhet nimmer.

    Das Ganze ward nicht durch Menschenhand,
    Und keine greift je das silberne Band.
    Doch leuchten die ewigen Sterne,
    Dann schimmert es ferne.




                10.


    Mit r sind es die Bsen in der Welt,
    Mit l sind sie dem Pflanzenreich gesellt,
    Mit u sind's Fensterlein, euch wohlvertraut,
    Draus ihr die Herrlichkeit der Welt erschaut.
    Sie ffnen sich dem Lichte allerwrts
    Und spiegeln Erd' und Himmel und -- das Herz.




                11.


      Es hat ein Mtterlein wohl, das es pflegt
    Und liebevoll auf seinen Armen trgt.
    Doch lchelt's auch und blickt dich sinnig an,
    Es ist ein eigen Kind, wchst nicht heran.

      Doch andern Wesens wird man's oft gewahr:
    Dann birgt's im Innern Krfte wunderbar,
    Bis sich erwachend Leben ihm entringt
    Und sich ein zart Geschpf gen Himmel schwingt.




                12.


    Mit O reist's durch die weite Welt,
    Ein kecker Sausewind.
    Mit A zu seinem Stamm es hlt,
    Wo seine Brder sind.




                13.


      Auf das Erste baue nimmer!
    Aber stark sein ziemt dem Zweiten.
    Aufrecht pflegt's auf seinen Wegen
    ber jenes hinzuschreiten.
    Zwar man sagt, zuweilen wandre
    Auch das andre.

      Wenn der laute Tag verklungen,
    Nahet sacht das Ganze wieder,
    Huscht herbei auf leisen Sohlen,
    Um zu schlieen mde Lider,
    Um zu senken Freud' und Kummer
    Sanft in Schlummer.




                14.


    Mit a ist's ein lebendig Wesen,
    Zum Hausgenossen oft erlesen.
    Mit e ist's ein verschwiegner Hter
    Fr mannigfache Lebensgter.
    Mit a lebt's in den Tag hinein,
    Mit e will's immer oben sein.
    Mit a ist es oft unvertrglich,
    Mit e stets leblos, doch beweglich --
    Und wackeln knnen beide.




                15.


      Das Erste zeigt euch tausendfltig
    Das bunte Erdenrund.
    Manch Rslein und manch Beerlein ist es
    Und jeder frische Mund.

      Die Letzten werden oft gezogen,
    's ist Brauch der Hflichkeit,
    Und ihre leichte Last zu tragen,
    Sind viele gern bereit.

      Ein Mrchenkind nennt euch das Ganze,
    Wohl jung und alt vertraut.
    Stets schmcken es die letzten beiden,
    Wenn ihr's im Bilde schaut.




                16.


      Man pflegt es schwarz zu nennen,
    Doch horch! in Berg und Tal,
    Da rauscht's aus tausend Wipfeln:
    Grn sind wir allzumal!




                17.


      Ihr trefft es wohl an Ufers Rand,
    Doch weilet es in Heimatland
    Auch ferne ber Meeren.
    Spazierengehn ist ihm oft Brauch,
    Zuweilen musiziert es auch,
    Kunst und Natur zu Ehren.

      Auch weiht es sich der Industrie,
    Und mannigfach ist es durch sie
    Verflochten unserm Leben.
    Doch fernhin aus des Alltags Haft
    Pflegt es im Geist der Wissenschaft
    Das Auge oft zu heben.

      Wenn's aber hinterm Ofen hockt,
    Kein Sonnenschein hinaus es lockt --
    Und wurzelt doch im Freien!
    Man sagt, es sei charakterschwach,
    Es drehe sich dem Winde nach --
    Ihr mt es ihm verzeihen.




                18.


    Ein schmaler Gang ist's, nur fr den bestimmt,
    Der dort bedienstet ist und Wohnung nimmt.
    Fr einen Menschen nicht, bewahre, nein!
    Selbst fr ein Muslein ist es ja zu klein.
    Doch dehnt's dahinter sich oft weit und hell,
    Und manchen treibet Neugier zu der Stell'.




                19.


      Zur Winterszeit naht's leise,
    Auf seine Weise.
    Begleitet und umschart
    Von den Gespielen zart,
    Vergngt es harmlos sich
    Und tanzet meisterlich.
    Wie fliegt's dahin! natrlich;
    Das tut es unwillkrlich.
    Sein jugendreiner Glanz erhellt,
    Wohin sein Weg es fhrt, die Welt.
    Doch mu sein Stern rasch niedergehen,
    Und wenn die linden Lfte wehen
    Und junge Knospen treiben,
    Kann's nicht mehr bei uns bleiben.
    Lautlos pflegt's zu entschwinden,
    Und keiner kann's mehr finden.

      Doch wandelt sich ein Zeichen nur,
    Dann ist es anderer Natur:
    Zur Frhlingszeit naht's leise,
    Auf seine Weise.
    Ein Lenzeshauch, ein Sonnenku,
    Und sieh! da ist's mit holdem Gru,
    Blickt still umher und hebt sich sacht:
    Ob auch das Veilchen schon erwacht?




                20.


    Bringt Freude dir und herzliches Behagen
    Ein lieber Gast, wirst gern, getrennt, du's sagen.
    Doch kommt, vereint, es ghnend angeschritten,
    Mut du es schleunig umzukehren bitten.




                21.


    In den zwei Ersten strebt und mht
    Sich eine junge Schar.
    Fern, wo des Sdens Sonne glht,
    Wandelt das zweite Paar.

    Das Ganze oft sich hren lt,
    Voll Kunst auf jeden Fall;
    Doch hlt Natur ihr Frhlingsfest,
    Dann ist's die Nachtigall.




                22.


    Ein kleines Ding, pflegt es umherzuwandern,
    Durch Stadt und Land, gleich ungezhlten andern,
    Leblos -- geformt von Menschen.

    Ein strahlend Ding, gilt es der Welt nicht wenig
    Und machet manchen Sterblichen zum Knig,
    Leblos -- geformt von Menschen.

    Doch ber Mensch und Dinge oft erhoben,
    Rauscht es dir Gru, von Himmelslicht umwoben,
    Lebendig -- Werk des Schpfers.




                23.


    Das Erste ist ein hoher Herr;
    Er macht oft weite Reisen,
    Und allerorten hrt man wohl
    Ihn Freund der Kinder heien.

    Er pflegt sein Heim sich selbst zu baun
    Und regt die Letzten munter.
    Doch geht er gern im Wiesengrn
    Spazieren auch mitunter.

    Zur Sommerszeit, wenn weit und breit
    Viel bunte Blumen stehen,
    Dann mgt ihr oft in Wald und Flur
    Das Ganze blhen sehen.




                24.


    Will die Erste uns verlassen,
    Nahn die letzten beiden
    Unsrer tagesmden Erde;
    Jene grt im Scheiden.

    Arbeit ist gewohnt das Ganze,
    Hat viel zu besorgen;
    Doch es winket ihm zum Troste
    Ein geruhig morgen.




                25.


    Hell erschimmert im Frhling am Strauche es, Bltchen an Bltchen;
    Aber zur Winterszeit fliegt's frhlich, ein Schelm, durch die Luft.




                26.


    Sie ist vom Land,
    Von niederm Stand,
    Ist klein und rund
    Und sehr gesund --
    Sie ist kein Menschenkind

    Grn angetan,
    Wchst sie heran;
    Doch spter schaun
    Wir sie in Braun --
    Sie ist kein Menschenkind.

    Und wenn sie, wit,
    Belesen ist,
    Wird sie uns wert
    Und hei begehrt --
    Nun nennet sie geschwind!




                27.


    Nicht der Wind ist's, doch ein himmlisch Kind,
    Dem der Erde Fluren dankbar sind.
    Leuchtend in der Morgensonne Strahlen,
    Grt's den jungen Tag zu tausend Malen;
    Und wird's Abend, sinkt der Sonne Licht,
    Zeigt sich's still oft, wie in Trnen, nicht?

    Doch es schwindet, lautlos, wie's erschien,
    Konnt' erfahren nicht, woher, wohin.
    Mut die Lfte, Halm und Blttlein fragen,
    Denn die wissen es vielleicht zu sagen.




                28.


      Ein buntes Wandervglein ist's,
    Zieht hier- und dorthin seine Bahn
    Und wagt sich in die weite Welt,
    Selbst ber Berg und Ozean.

      Zum Dienst der Menschen stets bereit,
    Heimisch in jedem Erdenland,
    Bringt Botschaft es von Ort zu Ort
    Und manchen Gru von lieber Hand.

      Still und bescheiden von Natur,
    Gedrckt in eine Ecke gar,
    Lt's doch erkennen Wert und Art
    Und seine Herkunft immerdar.

      Je seltner es sich blicken lt,
    Desto geschtzter pflegt's zu sein.
    Das Wandervglein, kennst du's nicht?
    Kehrt's nicht bei dir auch aus und ein?




                29.


      Zu was ist es ntze? Es regt sich voll Fleie
    Und zaubert leise
    Manch farbenschn Kunstwerk hervor.

      Zu was ist es ntze? Es regt sich voll Fleie
    Und mht sich leise,
    Bis lstiger Staub sich verlor.

      Zu was ist es ntze? Kann Antwort nicht geben.
    Es steht im Leben:
    Ein armer, belchelter Tor.




                30.


      Die beiden Ersten flink sich regen,
    Viel ist an ihrem Tun gelegen.
    Sie pochen oft an eure Tr
    Und sind euch hilfreich fr und fr,
    Von Liebe oft und Treue zeugend
    Und, Knstler, gern der Kunst sich beugend.
    Doch ruht ihr, ruhn auch sie.

      Das Letzte steht der Arbeit ferne,
    Doch fleiig geht's spazieren gerne,
    Schaut sich die Welt von oben an
    Und grt so hflich, als es kann.
    Doch wenn man's nicht genug beachtet,
    Es pltzlich oft zu fliehen trachtet,
    O Schreck! mit Windeseile.

      Das Ganze strebet voller Gte,
    Da es die ersten zwei behte.
    Trgt's auch ein schimmerndes Gewand,
    Geht's ihnen doch getreu zur Hand;
    Ja, sie vor Schmerzen zu bewahren,
    Begibt es selbst sich in Gefahren,
    Bereit zu Schutz und Trutze.

      Doch fern des Lebens Hast und Mhen,
    Sieht man es oft im Walde blhen,
    Ein vllig andres Wesen.




                31.


      Vielseitig und oft reich an Wissen,
    Wirkt's nah und fern. Wer mcht' es missen?
    Wer htt' es nie befragt, begehrt?
    Wem htt' es Freude nie gewhrt?
    Wird's nicht geliebt, geschtzt, gepriesen,
    Vermag's nicht, Welten zu erschlieen?
    Und doch ist Undank es gewohnt
    Und bleibt von Leiden nicht verschont.
    Ja, manchmal liegt es still und stumm,
    Verlassen ganz, nur so herum.
    Auch kehrt's den Menschen oft in Ruh'
    Fr lange Zeit den Rcken zu.
    Doch dem, der's zu erkennen strebt,
    Teilt's offen mit, was in ihm lebt,
    Wird ihm Gefhrte stiller Stunden
    Und bleibt ihm oft als Freund verbunden.
    Zwar la mit jedem dich nicht ein
    Und wert' es nicht nach uerm Schein!
    Wie es gekleidet, wie es heie,
    Ob es auch Gold und Pracht dir weise,
    Bedenk': was dir soll wahrhaft frommen,
    Das mu aus seinem Innern kommen.




                32.


    Nahn mit S sie finster deinen Wegen,
    Unterliege nicht!
    Hoffnungsfroh blick' ihm mit M entgegen:
    Sieh! aus Nacht wird Licht.




                33.


      Es drckt sich oft in Ecken,
    Als wr's zu gar nichts nutz,
    und ist doch allerwegen
    Den Menschen Freund und Schutz.

      In stiller Selbstentfaltung
    Reicht's ihnen Hilfe dar,
    Ja, durch die Lfte eilt es,
    Zu retten in Gefahr.

      Zwar steht und wirkt's in Ehren
    Oft auch in Heimeswelt,
    Und trautem Lampenschimmer
    Es gerne sich gesellt.

      Stets will's behten, trsten,
    Ob's auch kein Wrtchen spricht.
    Und wanderst du ins Weite:
    Nimm's mit! Vergi es nicht!




                34.


      Im stillen Wald sind sie zu Haus,
    Dort gehn sie arglos ein und aus,
    Tun keinem was zuleide.

      Doch sieh! ein Schieben her und hin,
    Und pltzlich ndert sich ihr Sinn:
    Sie stehn in Wehr und Waffen.

      Und wiederum mag es geschehn,
    Da wir sie ganz verwandelt sehn:
    Wo bliebe sonst die Ehre!




                35.


    Bewundernd sieht die Ersten man erglhen,
    Im Sonnenlicht die Letzten hold erblhen.
    Wer zu den Ersten steigt, dem mag es glcken,
    Des Ganzen einen frischen Strau zu pflcken.




                36.


    Mit An hat's Wicht'ges oft zu sagen
    Und kommt doch immer hinterdrein.
    Mit Ab sieht man's oft Blumen tragen,
    Doch soll ihm nicht zu trauen sein.
    Mit Um pflegt es sich anzuschmiegen
    Und ist zu deinem Schutz bereit,
    Mit Vor tut's heimlich und verschwiegen,
    Geht auf und ab und macht sich breit.




                37.


    Gib von deinem Teller,
    Ach, zwei Brcklein nur,
    Und dir wird erstehen
    Eine Kraftnatur.
    Den Beweis zu bringen,
    Mg' dir rasch gelingen!




                38.


    Mit g -- steht's einem hohen Mnch zur Seite,
    Mit d -- sucht es, wie Flsse tun, das Weite.
    Mit m -- pflegt es in Haus und Hof zu dienen,
    Mit f -- ruht's nicht, bis ihm das Ziel erschienen.
    Mit n -- woll' es im Zahlenreich erschauen,
    Als eine Einheit, draus sich grre bauen.




                39.


      Er geht den Seinen stets voran,
    Als Fhrer seiner Schar.
    Allein fngt er zu reden an,
    Wird er oft sonderbar.

      Denn 's ist ein Schelm, ein loser Wicht,
    Der gerne scherzt und neckt
    Und mit dem ehrlichsten Gesicht
    Zu lgen sich erkeckt.

      Doch schied der Tag, der ihm gewhrt,
    Dann schlft er fest und still,
    Bis wiederum ein Frhling kehrt
    Und ihn auch wecken will.




                40.


      Man sagt manchmal, es schneide,
    Ob keinem auch zuleide,
    Und keiner sich beklag'.
    Einst pflegt' es viel zu schreiben,
    Doch andre Federn treiben
    Ihr Wesen heutzutag.

      Zwar ist's erfllt von Leben
    Und mannigfachem Streben;
    Man kennt's im Deutschen Reich.
    Es liebt das Meer, die Wogen,
    Und kommt ein Schiff gezogen,
    Dann zeigt es sich sogleich.




                41.


      Es pflegt viel spazieren zu gehen
    Und plaudert dabei unverwandt;
    Doch braucht es des sicheren Haltes
    Und einer fhrenden Hand.
    Ihr selber, wit, heiet es gehen,
    Beflissen, ihm beizustehen.

      Es redet von Himmel und Erde,
    Nichts ist ihm zu gro oder klein,
    Und kehrt unterwegs hin und wieder
    Zu einem Schlckchen gern ein.
    Das tut es in allen Ehren:
    Es kann es ja nicht entbehren.

      Doch ist die Wand'rung beendet,
    Dann pflegt es der Ruhe still
    Und harrt an gegebener Stelle,
    Solange man immer will:
    Das Mndchen reglos geschlossen,
    Dem die Worte so eifrig entflossen.

      So dient es oft viele Tage
    Den Menschen ohne Entgelt,
    Bis es md und untauglich geworden
    Und rasch in Vergessenheit fllt.
    Man greifet nach einem andern
    Und lt es statt seiner wandern.




                42.


    Wie ist das zu verstehn:
    An Tannen wird's gesehn,
    Und bietet selbst doch Raum
    So manchem Tannenbaum.




                43.


    Es ist nicht viel: ein Vglein kann's
    Oft in den Schnabel stecken.
    Doch wie? sieht man's aus Bergeskranz
    Sich nicht als Grter recken?




                44.


    Bergentquollen, waldumrauschet,
    Eilet _sie_ den Lauf.
    Doch soll _es_ zutage treten:
    Schliet die Herzen auf!




                45.


    Mag es erscheinen noch so wesenlos,
    Ungreifbar, wahrnehmbar dem Auge blo,
    Acht' nicht gering
    Das kleine Ding!
    Stumm hingestreckt,
    Hlt's was versteckt.
    Doch wer da sinnend seine Art versteht,
    Dem wird das Unscheinbare oft beredt,
    Der sieht Gedanken
    Es still umranken --




                46.


      Ob wolkengleich das Erste sich erhebe,
    Ob es in goldnem Sonnenstrahle schwebe,
    Der Erd' entstammt, sinkt es zur Erde nieder.
    Die Menschen sind gewohnt, es zu bekriegen;
    Mag es auch still zu ihren Fen liegen,
    Sie jagen's fort. Doch immer kehrt es wieder.

      Wenn Sturm und bittre Klte dich gefhrden,
    Dann pflegt das Zweite dir oft Trost zu werden,
    Stets sanft bemht, da es dir Schutz gewhre.
    Es trocknet Trnen, wo da Menschen wohnen,
    Es wird geschtzt in Htten und auf Thronen,
    Und, Segel spannend, fhrt's oft ber Meere.

      Zurckgezogen lebt, in stiller Klause,
    Das hochverdiente Ganze meist zu Hause.
    Zwar lt das Friedliche zu allen Tagen
    Im Kampfe mit dem Ersten sich erschauen;
    Denn ihm ist's feind. Doch freund ist es den Frauen,
    Und wo es fehlt, wird schwerlich dir's behagen.




                47.


    Mit o deckt's Leben mancherlei
    Und schtzet vor Erkalten.
    Mit e flieht ruhlos es vorbei
    Und folgt Naturgewalten.
    Mit i macht's oft die Seele frei
    Und hilft die Welt gestalten.




                48.


      Treiben berall ihr Wesen:
    Unbestndig, unerklrlich,
    Froh und trb, herrisch, begehrlich.
    Hte dich und wahre Gleichmut!
    Ihnen dienen ist gefhrlich.

      Doch empfangen sie ein Zeichen,
    Wirst du vllig andre sehen:
    Mut nach Meeresksten sphen,
    Sdwrts, wo ihr still Gewsser
    Warme Winde sanft umwehen.




                49.


      Das erste Paar wird viel bekrittelt,
    Woher's wohl kme, wird ermittelt,
    Und was es wohl im Schilde fhre,
    Und ob Vertrauen ihm gebhre.

      Doch, oft geliebt und hochgehalten,
    Sieht man das zweite sich entfalten;
    Ja, es zu schtzen in Gefahren,
    Die Besten oft sich um es scharen.

      Das Ganze pflegt herabzusehen
    Auf irdisch Treiben und Geschehen,
    Wo es am hchsten, gern sich regend,
    Mit Wind und Wettern Zwiesprach pflegend.




                50.


      Es schlpft aus engem Kmmerlein,
    Uns freundlich seinen Dienst zu leihn;
    Denn helfen ist ihm Pflicht.
    Kinder begehren's nicht.

      Still nimmt es Platz am rechten Ort
    Und redet nie ein Sterbenswort;
    Doch seine Augen klar,
    Die nehmen alles wahr.

      's hat feinen Schliff und imponiert,
    Man merkt manchmal: es hat studiert!
    Und jeder, der es schtzt,
    Sorgt, da er's nicht verletzt.

      Ein stilles Band es vielen eint,
    Das neu befestigt stets erscheint,
    Und gerne gibt's Geleit
    Dem Freund, wohin er schreit'.

      Ihm ist verliehen Wunderkraft,
    Dank segensreicher Wissenschaft;
    Klarer ins Leben schaut,
    Wer sich ihm anvertraut.

      Nun spricht wohl mancher rasch und klug:
    Das ist die Brille! Leicht genug!
    Die Brille zwar in Ehr' --
    Doch sie ist's nicht! vielmehr ...




                51.


      Auf zwei Fe ist's gestellt,
    Mu sie fleiig rhren,
    Wenn es durch die Gotteswelt
    Seine Wege fhren.

      Oft rhrt gar der Fe drei
    Seite es an Seite:
    ber sich den Himmel frei,
    Und so weit die Weite!

      Hrst oft seine Stimme froh
    Sich in Lfte heben,
    Nennst mit Recht dich selber so,
    Pilgernd durch dies Leben.

      Doch -- ein andrer steht vor dir,
    Wird ein Laut verwiesen.
    Leider ist's unmglich mir,
    Zu beschreiben diesen.




                52.


    Ihr mgt es drauen blhen sehn,
    Wenn linde Frhlingslfte wehn.
    Kehrt's je im Haus der Armut ein,
    Wird ihrer Not geholfen sein.




                53.


    Das Rlein ist's, das seinen Reiter trgt
    Und sich im Dienst der Menschen treulich regt.
    Es ist's der Mensch, der seine Sache kennt,
    Und der des Wissens viel sein eigen nennt.
    Doch ist's das Glas, das er vor Augen hat,
    Dann scheint die Welt ihm trbe rings und matt.




                54.


      Sie wei sich behende zu drehen,
    Lt nie auch sie tanzen sich sehen.
    Will Menschenkraft aber versagen,
    Dann hilft sie oft heben und tragen.
    Bald wird sie geschftig befunden,
    Was lose, zu ordnen und runden;
    Bald harrt sie reglos am Strande,
    Auf da, stt ein Schifflein zu Lande,
    Ihm sicherer Halt nicht gebricht --
    Die Starke, sag', kennst du sie nicht?

      Sie wei nichts von Sorgen und Mhen,
    Will wachsen nur, ranken und blhen
    Im wrmenden Sonnenlicht --
    Die Zarte, sag', kennst du sie nicht?

      Doch meinet mein Wort nicht jene nur;
    Nein, Andersgearteten komm auf die Spur:
    Das sind gar luft'ge Gesellen,
    Tut keiner es gleich den Schnellen.
    Wo ist ihre Heimat? Sie ziehn durch die Welt
    Und knnen es treiben, wie's ihnen gefllt.
    Drum, eilen sie strmisch herfr,
    Verschliet ihnen mancher die Tr.
    Doch nah'n sie auf friedlicher Reise,
    Dann freut man sich oft ihrer Weise.
    Auch lieben sie's, durch die Weiten
    Den Abend still zu begleiten,
    Sanft flsternd im Dmmerschein,
    Und schlafen oft ein --
    Sind's Brder, wie man wohl spricht?
    Sag', kennst du sie nicht?




                55.


      Es ruht oft still und leblos vor dir,
    Nicht mehr dir geltend, nun -- als Papier.
    Doch ist es den Menschen anheimgegeben,
    Ihm zu verleihen ein geistiges Leben.

      Und in berufene Hand gelegt,
    Die's hlt und fhrt, erscheint's oft bewegt
    Und weckt, o Wunder! ein Tnen und Klingen,
    Das Lauschenden tief zu Herzen mag dringen.

      Hoch, festlich und sieghaft strebt's oft empor,
    Es zeigt sich an Brcken, an Fenster und Tor.
    Von vielen Wanderern wird es beschrieben,
    Doch meiden es, die von Eile getrieben.

      Einst zog's mit den Menschen in Kampf und Streit,
    Dem Feinde Verderben zu senden, bereit;
    Und grt doch vom Himmel oft wundersam milde,
    Als knde es Frieden in lieblichem Bilde.




                56.


      Wer es ist: o schenk' dem Armen,
    Der, der Heimaterde ferne,
    Klaget an des Schicksals Sterne,
    Dein Erbarmen!

      Wer es ist: o schenk' dem Schlauen,
    Der auf hinterlist'gen Wegen
    Schreitet seinem Ziel entgegen,
    Kein Vertrauen!




                57.


      Es ist ein Trger von Namen und Titeln,
    Ihm ffnen sich willig Wege und Tr.
    Es ist berufen, allseits zu vermitteln,
    Und bietet Belehrung fr und fr.
    Sein Wissen ist gro: vom Erdenrunde,
    Ja, selbst vom Sternenreich leihet es Kunde.

      Es hat so viel zu berichten und sagen!
    Gern treibt sich's rundum in heiterem Spiel,
    Lockt manchen auf Abweg zu tollkhnem Wagen
    Und -- strebt doch treu ans gegebene Ziel.
    Fernhin eilt es oft, ber Berg und Gefilde,
    Und zeigt uns der Erde Schnheit im Bilde.

      Was ist's, das den Menschen allen so wichtig?
    Befragt, bentigt, ersehnt, begehrt?
    Erscheint es dem Auge nicht klein oft und nichtig
    Und hat es nicht oft keines Groschens Wert?
    Magst du's mit Freude auch manchmal besehen,
    Es wiegt meist leicht -- der Wind kann's verwehen.




                58.


    Du siehst es oft zu deinen Fen liegen,
    Still hingestreckt an ihm gegebner Stelle.
    Du siehst es aufrecht stehn in heien Kriegen,
    Ein seelenloser kleiner Kampfgeselle.
    Einst aber sah man es des Weges fliegen,
    Ein Menschenkind, in pflichtgetreuer Schnelle.




                59.


      Kennt ihr die Schar der kleinen Gesellen?
    Schlank, kerzengerade, Reih' um Reih',
    So pflegen sie sich euch vorzustellen;
    Trgt mancher ein Fhnlein, zwei oder drei,
    Hebt mancher das Kpfchen, hlt's mancher gesenkt,
    Doch gleicher Geist ist's, der jeweils sie lenkt.

      Still sehn sie euch an, mit bedeutsamen Zeichen,
    Und wer sie versteht und Gehr ihnen leiht,
    Dem werden sie einen Schlssel reichen
    Und geben in liebliches Reich ihm Geleit,
    Darin, umklungen von Melodien,
    Des Tages Unrast und Sorgen fliehn.




                60.


    Wohllaut entstrmt ihm in Flle, es schwingt sich zu himmlischen Hhen,
    Aber sein Inneres, weh! scheuet und fliehet das Licht.




                61.


    Schau' in die Tiefe der Ersten, die dir das Letzte entsenden:
    Ob du darfst liebend vertraun, zeigt sich im Ganzen dir oft.




                62.


    Mit r bringt's sorgenvolle Tage
    Und heischt vom Besten oft: Entsage!
    Doch lichter sich die Welt gestaltet,
    Wo zarten Geists -- mit n -- es waltet.




                63.


      's ist eins der Letzten bei den Seinen,
    Allein sein Wesen ist nicht klar.
    Ja, oft mag es bedeutsam scheinen,
    Als rtselhafte Gre gar.
    Zwar steht's in jedem Lexikon,
    Und fhrt es an nicht Xenophon?

      Des Wunders wird wohl viel erzhlet
    -- Spinnt Phantasie doch Mrchen gern --:
    Mit einer Nixe sei's vermhlet
    Und bleibe Menschenwegen fern.
    Doch mancher wiederum beschwrt's:
    Zu den Exaktesten gehrt's.




                64.


    Des Fleies Zeuge stets mit G befunden,
    Gereift, geschtzt, erscheint's dennoch gebunden.
    Mit N pflegt es euch Leiden zu bekunden,
    Gemahnend an geheilte, einst'ge Wunden.
    Mit F verschnt's die Welt zu allen Stunden,
    Bleibt's nchtlich auch dem Menschenaug' entschwunden.




                65.


    Lies es vorwrts oder rckwrts,
    Es verndert sich mitnichten;
    Will im ew'gen ird'schen Wechsel
    Von Bestndigkeit berichten.
    Vorwrts, rckwrts: es ist immer --
    Anders lt sich's deuten nimmer.




                66.


    Du siehst sie mitten im Leben stehen,
    Sich rhren und regen, kommen und gehen,
    Sich paaren und scharen
    In Freud' und Gefahren,
    Bei Arbeit und Spiel,
    Zu wechselndem Ziel.
    Sie werden nicht mde, sie tun ihre Pflicht,
    Hlt einer zum andern, und frchten sich nicht.
    Und will sie einmal Schaden ereilen,
    Sie tragen's gelassen, er ist wohl zu heilen!
    Anschmieglich von Wesen, bald zierlich und zart,
    Zum Schutze erlesen und wetterhart,
    Sind sie von Kind an der Menschen Begehren
    Und stehen selbst bei den Grten in Ehren.
    Und harren sie auch zuweilen im Dunkel,
    Bald geht es wohl mit frischem Gefunkel,
    Aufs neue von Leben geschwellt,
    Hinein in die Welt --
    Bis sie nach guten und bsen Tagen
    Im Alter mhlich den Dienst versagen.
    Wer sind sie? Du findest, ob flchtig nur,
    Ringsum ihres Erdenwandels Spur.




                67.


    Mit An unentbehrlich,
    Mit Um oft beschwerlich,
    Mit Auf stets gefhrlich,
    Mit Zu meist erklrlich.
    Mit Vor sehr verehrlich,
    Mit Bei -- sei nicht sprlich!




                68.


      Wer lt's erstehn nicht harmlos oft,
    Weil er, da es ihm ntze, hofft?
    Und harmlos pflegt's uns anzuschaun,
    Dem wir gar vieles anvertraun.

      Kurz angebunden, nimmt's in Hut
    Manch wertvoll Ding, manch Reisegut;
    Und fest gefgt meist, rundgestalt,
    Ist es Vergelichen oft Halt.

      Doch, bring' sein Dasein auch Gewinn,
    Es ist oft voller Eigensinn
    Und leistet gerne Widerstand,
    Gelst nur durch geduld'ge Hand.




                69.


      Es wird oft auf der Strae
    In Uniform gesehn.
    Doch rhrt sich's nicht vom Flecke:
    Ihr msset zu ihm gehn.

      Viel reisefert'gen Gsten
    Gewhrt es sichre Rast,
    Still und verschlossen tragend
    Seines Berufes Last.

      Zwar steht, befragt, es Rede,
    Reicht Rat und Wissen dar,
    Und was es euch verkndet,
    Erscheint im Drucke gar.




                70.


      Schlank, doch unscheinbar gestaltet,
    Wohnt's in enger Huslichkeit,
    Stillen, ungelenken Wesens,
    Doch gesellig allezeit.

      Und man wei es allerorten,
    Ruht es auch in Schweigens Bann,
    Welche Krfte ihm gegeben,
    Wie es Wunder wirken kann.

      Kleiner Antrieb schon belebt es,
    Wecket ihm den Feuergeist,
    Der sich hilfreich gern bettigt
    Und oft lichte Wege weist.

      Doch es opfert sich fr andre,
    Ohne da es Dank gewinn',
    Und die Wohltat, die's erwiesen,
    Haftet nicht in euerm Sinn.




                71.


    Mancher naht seinem Strande und hoffet, dort Freude zu finden;
    Aber mit tadelndem Wort scheucht es den Frohsinn zurck.




                72.


    Die man der Heimat entrissen, wohl htet und schtzt man die Edle;
    Doch, mit verhlletem Haupt, steht sie an Bachesrand oft.




                73.


      Drauen weilt es: Wellenrauschen
    Liebt's und Windeswehn;
    Soll es Nutz und Segen bringen,
    Darf's nicht stillestehn.

      Auch im Haus ist des Berufes
    Kreislauf es gewhnt.
    Laut und leiser, wenn's geschftig,
    Seine Weise tnt.

      Ob es stillem Heim sich weihe,
    Klein, beachtet kaum,
    Ob es, Zeiten berdauernd,
    Wirk' im freien Raum --

      Sei's im bunten Tagestreiben,
    Sei's in Einsamkeit:
    Kraft und Schwung pflegt's zu entfalten
    Fr euch hilfsbereit.

      Sorgt's doch, da ein Stcklein Brotes
    Jedem werd' beschert,
    Stets bemhet, zu erhhen
    Ird'scher Gaben Wert.

      Ttig bald, bald wie in Trumen,
    Kennt es Ruh' und Pflicht,
    Breitet Flgel oft, doch fliegen --
    Nein, das kann es nicht.




                74.


      Mancher erstrebt es Tag fr Tag,
    Als seiner Mhen Preis.
    Der Streiter es ersehnen mag
    Als Ziel in Kmpfen hei.

      So mancher tut es ohne Lust,
    Weil Krankheit es begehrt;
    Doch wem's gelinget unbewut,
    Der ist wohl liebenswert.




                75.


    Ein Tummelplatz fr viele Menschen ist es,
    Die, wie es scheint, hchst Wichtiges bezwecken.
    Ein kleines Ding, ein ungern nur vermites,
    Kannst du es leicht in deine Tasche stecken.




                76.


    Mit Auf verbraucht es Gut und Zeit,
    Frhnt's meist auch bloer Eitelkeit.
    Mit Ein es gern ein Aber spricht,
    Meint es doch, etwas stimme nicht.
    Mit Vor auch redet's klug und gern,
    Doch hlt sich's von der Wahrheit fern.




                77.


    Dem kleinsten Schler ist es Begleiter,
    Es speiset die Menschen und stimmt sie oft heiter.
    Zu Hhen nicht strebend, pflegt still sich's zu breiten,
    Erinnernd oft an entschwundene Zeiten.
    Und, mit einem Fhrer der Menschheit im Bund,
    Tat es nicht heil'ge Gesetze einst kund?




                78.


      Sie lieben die Stille, unscheinbar und klein,
    Doch Wunderkrfte schlieen sie ein:
    Der Erdenwelt ein verborgener Hort,
    Daraus, sie verjngend fort und fort,
    Rings neues Leben erstehet.

      Sie lieben die Freiheit, den Wald und das Licht,
    Die Krone schmckt sie, doch herrschen sie nicht:
    Ein Reckengeschlecht voll Schnheit und Kraft,
    Das Jahren und Strmen trotzt heldenhaft
    Und Deutschland ans Herz ist gewachsen.




                79.


    Siehe, es mahnet zum Aufschwung und heiterer bung der Krfte;
    Und wird zur Heldengestalt, wenn es ein Zeichen empfngt.




                80.


      Mit n -- wie vieles ist's im Leben,
    Mag's auch bedeutsam scheinen.
    Drum prft und seid nicht untergeben
    Dem Wesenlosen, Kleinen!

      Mit w ist es zu allen Tagen
    Im Gegenteile wichtig,
    Fr alt und jung; doch mehr zu sagen,
    Das wre unvorsichtig.

      Nur einen Wink noch nehmt zur Stelle
    -- Rtsel sind beistandspflichtig --:
    Wollt es -- mit r -- erkennen schnelle!
    Dann ist die Lsung richtig.




                81.


      Es senden es die himmlischen Gestirne;
    Blick' um dich her: es fllt die weite Welt.
    Es webet um die Gipfel stiller Firne
    Und zeigt sich rings, wohin ein Lichtstrahl fllt.
    Es kommt und flieht, es gleitet hin und her --
    Du greifst es nimmermehr.

      Wie aber? Halten's viele nicht in Hnden
    Und hten's wohl und schtzen's nach Gebhr?
    Es macht oft reich, es kann Geschicke wenden,
    Und pflegt oft zu erschlieen Weg und Tr.
    Doch bringt es auch auf Erden rings Gewinn --
    Ein Windhauch trgt's dahin.

      Ihm ist's gegeben, groe Macht zu ben,
    Nach dunkler Nacht kndet es Morgenglanz.
    Und doch vermag's, den klaren Blick zu trben,
    Und unsrer Seele nicht gengen kann's.
    Wo es regiert, herrscht nicht der Wahrheit Licht --
    Es ist und ist doch nicht.




                82.


    Einer ist's, der zu erwerben
    Strebet holden Lebenspreis.
    Jener ist's, der in sich selber
    Halt und Ma zu finden wei.




                83.


      Mit i gehrt es dem Erdreich an,
    Ein Zeuge von fernesten Tagen;
    Von Sturm und Wettern, Gluten und Eis
    Wei es dem Forscher zu sagen.
    Naturgebilde, ein Schtzehort,
    Ntzet die Menschheit es fort und fort.

      Mit r verlie es uns nchtlicher Weil'.
    Fhlst du dich auch noch umklungen
    Von allem, womit es vor kurzer Frist
    Dich freudvoll und leidvoll durchdrungen,
    Es schied; und nimmer im Leben erneut
    Sich uns das kurze, entflohene Heut'.




                84.


    Gern schtzt und ehrt man die letzten zwei
    Und ihres erprobten Knnertums Gaben.
    Doch frgst du, wer Schpfer des Ersten sei:
    Natur, ob Menschenwerken erhaben,
    Sie lie es auf Erden erstehn,
    Gar herrlich zu sehn.

    Das Ganze wohnt im ersten Wort,
    Zart, ferne dem menschlichen Hasten und Streben.
    Doch wer es findet am lauschigen Ort,
    Den mag es oft erfreun und beleben,
    Gemahnt's doch an frohes Schenkt ein
    Im Maienschein!




                85.


      Es bringt oft Leiden; wer's erfhrt,
    Der fhlt sich oft beengt, beschwert
    Und sehnt sich nach Befreiung.

      Doch wer's empfngt von Freundeshand,
    Dem ist es wie ein liebes Pfand,
    Beglckend oft und trstend.

      Tglich ersteht es, stillbeseelt,
    Und reichet Gaben aller Welt,
    Oft Zeiten berdauernd.




                86.


      Vereint, bezeichnet's ein Gewand,
    Darin nicht Menschen schreiten.
    Getrennt, ist's einer aus der Schar,
    Fr die sie es bereiten.

      Getrennt, trgt es oft Ordensstern,
    Doch dient's zumal den Frauen
    Und einet Herzen unsichtbar,
    Die liebend sich vertrauen.




                87.


      Es hilft oft bei der Arbeit,
    Von Menschenhand gelenkt,
    Zu ernten, was uns Wiese
    Und hrenfeld geschenkt.

      Es zeigt sich oft am Himmel,
    Bald einem Wlkchen gleich,
    Bald mild herniederleuchtend
    Aufs ncht'ge Erdenreich.




                88.


      Es pflegt oft, jung, zu glnzen,
    Doch fgt's zu jeder Frist
    Sich in gegebne Grenzen,
    Fr die's geschaffen ist.
    Ob ungelenk von Wesen,
    Regt es fr euch sich gern,
    Zu wicht'gem Dienst erlesen,
    Gewrdigt nah und fern.

      Ihm ffnen sich die Pforten,
    Gleichwie auf ein Gehei.
    Denn wirkt's auch nicht mit Worten
    Und nur im engsten Kreis,
    Macht es doch Hemmnis weichen
    Dank seiner Kraft und Art.
    Habt ihr's mit seinesgleichen
    Im Bunde nie gewahrt?

      Wo immer Menschen wohnen,
    Geht's hilfreich aus und ein,
    Gewillt, Vertraun zu lohnen
    Und ihnen Schutz zu sein.
    Oft Weggefhrt hienieden
    In Sorgen, Leid und Glck,
    Mahnt es an Heimes Frieden
    Und gibt euch ihm zurck.

      Es wei neu zu beleben,
    Erlahmt der Stunde Schritt,
    Auch wirkt es kunstergeben
    Im Reich der Tne mit.
    Und wenn Gedanken irren
    Nach Klarheit hin und her,
    Hilft's lsen und entwirren
    Oft Fragen, noch so schwer.




                89.


      Von einem Augenblick wird es geboren,
    Sein Dasein whret Augenblicke nur;
    Und doch ist es im Dienste der Kultur
    Zu mannigfacher Wirksamkeit erkoren.

      Selbst weiten Fernen bleibt sie unverloren,
    Der Heimat stiller Herd trgt seine Spur,
    Wieviel des Leides auch die Welt erfuhr,
    Wenn Feindessinn und Leichtsinn es beschworen.

      Es steigt empor mit leuchtender Gebrde,
    Von einem Hauche wird's hinweggefegt.
    Es schlummert im Gestein der tiefen Erde,

      Und in die Menschenseele ist's gelegt,
    Ein Gttliches, auf da Entfaltung werde
    Den Segenskrften, die sie in sich trgt.




                90.


      Es weckt Vertraun, ist wie ein Pfand,
    Das Zweifel will beschwicht'gen.
    Es wecket Irrtum allerhand
    Und fordert ein Bericht'gen.
    Als ein verheiend Wort,
    Wirkt's lang oft fort, --
    Versehen, Zufall ist's,
    Und man vergit's.




                91.


      Das Erdreich ist ihm untertan,
    Doch braucht es seine Kraft zum Segen,
    Friedfertig ziehend seine Bahn,
    Des Landes Wohlfahrt nur zu pflegen.

      Voll Khnheit aber wird es gleich,
    Sobald sein Fhrer ihm genommen,
    Und tauscht die Lfte sich zum Reich.
    Du sinnst: wird es der Menschheit frommen?

      Fhrers beraubt zum zweitenmal,
    Erscheint es auf der Erde wieder.
    Doch dann gehn mit ihm Schuld und Qual,
    Denn Treu' und Glauben tritt es nieder.




                92.


      Auf manchem Weg begleitet es die Frauen,
    In Leid, Entsagung, in Glckseligkeit.
    Mit Blten hold geschmckt, magst du es schauen --
    Die Nacht entsendet's, da es Dunkel breit'.

      Das Zarte, Schutz verleiht's oft nah und ferne,
    Auch, sagt man, huldige es wohl dem Tanz.
    Es schwebt und webt um Bergesgipfel gerne,
    Mu es entschwinden auch im Sonnenglanz.

      Ob der Natur, ob knstliches Gebilde,
    Hast du's vor Augen, trbet sich dein Blick.
    Doch was vergangen, htet's sanft und milde,
    Und stumm birgt's uns das knftige Geschick.




                93.


      Es ist begrenzt im Raume,
    Ist eines Ganzen Teil;
    Doch mag es sein, da Liebstes
    Verborgen in ihm weil'.
    Nicht Menschen gibt es Obdach,
    Doch nimmt es still in Hut,
    Was sie ihm anvertrauen
    An mannigfachem Gut.

      Es ist begrenzt im Geiste
    Und schliet doch Welten auf,
    Oft Halt und Richtung gebend
    Dem ganzen Lebenslauf.
    Jugend pflegt's zu ergreifen
    Mit ihrer frischen Kraft
    Und wchst oft, treu ihm bleibend,
    Heran zur Meisterschaft.




                94.


    Erst wenn dem Blick der Menschen es entschwunden,
    Wird seine Kraft als segensreich empfunden,
    Das Halt zu leihen schweigend ist bereit,
    Ein Retter oft in sturmbewegter Zeit.

    Doch woll' den letzten Laut zu Hupten stellen:
    Dann pflegt sich's einem Strkern zu gesellen,
    Schmiegt sich ihm an und strebt zu ihm hinan,
    Denn haltbedrftig ist es selber dann.




                95.


      Es ging an deiner Hand oft spazieren,
    Wohl auf und nieder; du wiesest den Pfad.
    Es half dir so manchmal beim Schreiben, Addieren:
    War's nicht dein frhester Schulkamerad?
    Sein Leben gibt's fr die Kleinen --
    Und stammt doch von Steinen.

      Dem Dienste von Meistern auch ist es ergeben
    Und stehet vielfach in Ehren und Gunst,
    Bettigt sich's doch mit schnem Bestreben
    In seinem Bereiche bildender Kunst.
    Auch schreib' es getreue Berichte
    Ins Buch der Geschichte.

      Doch siehe! in Garten, Wald und Gefild
    Erkennst du's als wundersam feines Gebild:
    Inmitten von Blten wchst es heran,
    Aus zartesten Glcklein blickt es dich an
    Und brget heimlich auf Erden
    Fr neues Werden.




                96.


    Der -- zieht des Weges auf der Menschheit Hh'n,
    Ihm ist zu eigen der Gedanken Hort.
    Die -- ist gar mannigfach, bald rauh, bald schn,
    Und tnet durch Jahrhunderte oft fort.




                97.


    Grenzenlos ist das Erste,
    Gleicht der Unendlichkeit;
    Aber das Zweite whret
    Nur eine flchtige Zeit.

    Lichtfrohe Krfte entfaltend,
    Zeigt's euch der Erde Pracht,
    Naht mit der Morgenrte
    Und erstirbt in der Nacht.

    Wollet das Ganze nicht schelten!
    Brcht' es nicht Mhen und Pflicht,
    Wre so s nicht die Ruhe,
    Freude nicht mehr so licht.




                98.


      Verborgnen Quellen pflegt es zu entsteigen,
    In seinem Schimmer spiegelt sich die Welt.
    Doch nur, wo Menschen weilen, kann sich's zeigen,
    Und keiner lebt, dem es sich nie gesellt.

      Es dringt hervor in lichten Tagesstunden,
    Es birgt im Scho sich der verschwiegnen Nacht.
    Ob stumm auch, mag es tiefstes Glck bekunden,
    Trgt's alles Leid, das Menschen weinen macht.

      Bekmpft, besiegt, doch immer neu geboren,
    Wer ist, der's aus der Welt zu bannen wt'?
    Doch rasch geht seine Erdenspur verloren,
    Und sanft wird's oft von Liebe weggekt.




                99.


      Es grte dich an deines Lebens Schwelle,
    Es hat dir viel zu sagen, laut und leis.
    Gern jedem dienend mit Gedankenschnelle,
    Zieht Erd' und Himmel es in seinen Kreis.
    Wer mag, was ihm die Menschheit dankt, ermessen,
    Ergrndet's ganz nach Ursprung und nach Wesen?

      Wohl mag es sein, da manche mit ihm spielen,
    Man will's erhaschen, und der Wind verweht's.
    Doch trotz des flcht'gen Treibens all der vielen
    Bleibt es bedeutsam und verjngt sich stets.
    Durch Fernen eilt's, es berwhrt die Stunde,
    Geschicke lenkt's und lebt in aller Munde.

      Du pflegst, was dich bewegt, ihm zu vertrauen,
    Es trstet und befreiet oft das Herz
    Und hilft dir, eine geist'ge Welt erbauen.
    Doch wenn's verstummt in Freude oder Schmerz,
    Wenn es sich scheut, ein Schweigen zu durchbrechen,
    Dann blick' ins Auge: auch die Augen sprechen.




                100.


    Manch schwere Last trgt es fr uns auf Erden,
    Die wir oft selbst von ihm getragen werden.
    Doch leuchtend, allem Erdentreiben ferne,
    Zieht's seine stille Bahn im Reich der Sterne.




Lsungen der Rtsel.

 1. Der Kreisel.
 2. Die Feige.
 3. Dornrschen.
 4. Das Ktzchen.
 5. Immergrn -- Immer grn.
 6. Arbeitsknuel.
 7. Die Uhr.
 8. Handschuh.
 9. Milchstrae.
10. Die Argen, Algen, Augen.
11. Die Puppe.
12. Ost -- Ast.
13. Sandmann.
14. Dackel -- Deckel.
15. Rotkppchen.
16. Schwarzwald.
17. Das Rohr.
18. Das Schlsselloch.
19. Schneeflckchen -- Schneeglckchen.
20. Lange weile! Langeweile.
21. Primadonna.
22. Die Krone.
23. Storchschnabel.
24. Sonnabend.
25. Schneeball.
26. Die Linse.
27. Der Tau.
28. Die Briefmarke.
29. Der Pinsel.
30. Fingerhut.
31. Das Buch.
32. Sorgen -- Morgen.
33. Der Schirm.
34. Rehe -- Heer -- Ehre.
35. Alpenrosen.
36. An- Ab- Um- Vorhang.
37. Teller -- Tell.
38. Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer.
39. Der erste April.
40. Kiel.
41. Die Schreibfeder.
42. Harz.
43. Der Brocken.
44. Die Innerste -- Das Innerste.
45. Gedankenstrich.
46. Staubtuch.
47. Wolle -- Welle -- Wille.
48. Launen -- Lagunen.
49. Wetterfahne.
50. Der Zwicker.
51. Wandrer -- andrer.
52. Goldregen.
53. Beschlagen.
54. Die Winde.
55. Der Bogen.
56. Verschlagen.
57. Die Karte.
58. Der Lufer.
59. Die Noten.
60. Flgel -- Lge.
61. Augenblick.
62. Armut -- Anmut.
63. Der Buchstabe x.
64. Garbe, Narbe, Farbe.
65. Stets.
66. Die Stiefel.
67. Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand.
68. Der Knoten.
69. Der Briefkasten.
70. Das Zndhlzchen.
71. Rgen.
72. Perle -- Erle.
73. Die Mhle.
74. Einnehmen.
75. Die Brse.
76. Auf-, Ein-, Vorwand.
77. Die Tafel.
78. Die Eichen.
79. Reck -- Recke.
80. Nichtig -- wichtig -- richtig.
81. Der Schein.
82. Ein Freier.
83. Gestein -- Gestern.
84. Waldmeister.
85. Druck.
86. Einband -- Ein Band.
87. Die Sichel.
88. Der Schlssel.
89. Der Funken.
90. Versprechen.
91. Pflug -- Flug -- Lug.
92. Der Schleier.
93. Das Fach.
94. Anker -- Ranke.
95. Der Griffel.
96. Der Weise, die Weise.
97. Alltag.
98. Die Trne.
99. Das Wort.
100. Der Wagen.




Alphabetisches Verzeichnis der Rtsel.


Alltag. 97.
Alpenrosen. 35.
An-, Ab-, Um-, Vorhang. 36.
Anker -- Ranke. 94.
Anstand, Um-, Auf-, Zu-, Vor-, Beistand. 67.
Der erste April. 39.
Arbeitsknuel. 6.
Argen, Algen, Augen. 10.
Armut -- Anmut. 62.
Aufwand, Ein-, Vorwand. 76.
Augenblick. 61.
Beschlagen. 53.
Bogen. 55.
Brse. 75.
Briefkasten. 69.
Briefmarke. 28.
Brocken. 43.
Buch. 31.
Dackel -- Deckel. 14.
Dornrschen. 3.
Druck. 85.
Eichen. 78.
Eiger, Eider, Eimer, Eifer, Einer 38.
Einband -- Ein Band. 86.
Einnehmen. 74.
Fach. 93.
Feige. 2.
Fingerhut. 30.
Flgel -- Lge. 60.
Freier. 82.
Funken. 89.
Garbe -- Narbe -- Farbe. 64.
Gedankenstrich. 45.
Gestein -- Gestern. 83.
Goldregen. 52.
Griffel. 95.
Handschuh. 8.
Harz. 42.
Immergrn, immer grn. 5.
Innerste (die, das). 44.
Karte. 57.
Ktzchen. 4.
Kiel. 40.
Knoten. 68.
Kreisel. 1.
Krone. 22.
Langeweile. 20.
Lufer. 58.
Launen -- Lagunen. 48.
Linse. 26.
Milchstrae. 9.
Mhle. 73.
Nichtig -- wichtig -- richtig. 80.
Noten. 59.
Ost -- Ast. 12.
Perle -- Erle. 72.
Pflug -- Flug -- Lug. 91.
Pinsel. 29.
Primadonna. 21.
Puppe. 11.
Reck -- Recke. 79.
Rehe -- Heer -- Ehre. 34.
Rohr. 17.
Rotkppchen. 15.
Rgen. 71.
Sandmann. 13.
Schein. 81.
Schirm. 33.
Schleier. 92.
Schlssel. 88.
Schlsselloch. 18.
Schneeball. 25.
Schneeflckchen -- Schneeglckchen 19.
Schreibfeder. 41.
Schwarzwald. 16.
Sichel. 87.
Sonnabend. 24.
Sorgen -- Morgen. 32.
Staubtuch. 46.
Stets. 65.
Stiefel. 66.
Storchschnabel. 23.
Tafel. 77.
Tau. 27.
Teller -- Tell. 37.
Trne. 98.
Uhr. 7.
Verschlagen. 56.
Versprechen. 90.
Wagen. 100.
Waldmeister. 84.
Wandrer -- andrer. 51.
Weise (der, die). 96.
Wetterfahne. 49.
Winde. 54.
Wolle -- Welle -- Wille. 47.
Wort. 99.
x. 63.
Zndhlzchen. 70.
Zwicker. 50.

Druck von Frankenstein & Wagner in Leipzig.



=Wer hilft?=

Die Hefte der Deutschen Jugendbcherei knnen wieder in rascherer Folge
erscheinen. Die Leitung, die schon vor dem Krieg eine Zeitlang in meinen
Hnden lag, habe ich im Auftrage des Drerbundes wieder bernommen.

Unsere Aufgabe ist inzwischen bedeutend gewachsen. Galt es frher, vor
allem den billigen Schund zu verdrngen und auf gute Bcher hinzuweisen,
so mu heute die Deutsche Jugendbcherei fr das gute Buch selbst Ersatz
schaffen, denn dieses verschwindet mehr und mehr vom Weihnachtstisch und
aus dem Bcherschrank des Hauses und der Schulen, weil sein Preis vielen
unerschwinglich scheint. Um diese Aufgabe zu erfllen, mu unser
Arbeitsfeld erweitert werden. Man verlangt von der Deutschen
Jugendbcherei jetzt auch Kinderbcher, Mdchenbcher, Spiel-, Lieder-,
Wander- und Bastelbcher, Schriften zur Erdkunde, zur Geschichte, zur
Heimat- und zur Sachkunde neben den besten alten und neuen Erzhlungen.
Sie soll auch den Bedrfnissen der Schule Rechnung tragen. Wir kommen
diesen Wnschen mit Freuden nach, aber wir brauchen reichliche Mitarbeit
unserer Freunde.

Wir mssen wissen, was der Jugend gefllt. Den brauchbarsten Rat habe
ich immer von der Jugend selbst bekommen. Sie und ihre Erzieher und
Helfer bitten wir um Vorschlge und Anregungen. Sie knnen auch am
wirksamsten zur Verbreitung beitragen. Die beste Empfehlung ist immer
die von Mund zu Mund. Je mehr Hefte verbreitet werden, um so
tatkrftiger knnen wir der drohenden geistigen Verdung im Jugendleben
steuern.

_Rebdorf_, Post Eichsttt (Bayern).
                                                  =Leo von Egloffstein.=


Vollstndige Jugendbcherei-Verzeichnisse der bis jetzt
erschienenen Hefte befinden sich auf der 4. Umschlagseite.



Die Hendel-Bcher.

Gern gebe ich mein Urteil ab ber Hendels Bibliothek der
Gesamtliteratur, der ich als Volksbcherwart immer den Vorzug gab und
deren Hefte ich im Krieg mit Vorliebe in die Satteltasche steckte.

Sie ist von den groen wohlfeilen Bchersammlungen in Druck und
Ausstattung die beste. Sie steht ihnen an Reichhaltigkeit nicht nach,
bringt gute Volksbcher in Flle, an Klassikern und Perlen des deutschen
Schrifttums alles, was man gerne mit sich fhrt. Hat ganz wenig Nieten,
die einem berholten Zeitgeschmack entsprachen, auch sie will der neue
Verleger ohne Schonung verschwinden lassen, sie birgt aber auch sehr
viel, was wir in andern Bchereien vermissen. Es sei nur daran erinnert,
was sie von Bjrnson, Bulwer, Byron, Carlyle, Darwin, Emerson, Kingsley,
Richard Rothe, Schleiermacher enthlt.

Mit ihr allein kann man groe Volksbchereien fllen, sie ermglicht
auch in der teuersten Zeit den Erwerb einer guten Eigenbcherei, sie ist
fr die heranreifende Jugend als Nachfolgerin der deutschen
Jugendbcherei wie geschaffen.

                                                  =Leo von Egloffstein.=



Eine Auswahl der Hendel-Bcher
die besonders fr die Jugend geeignet sind.

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen

=Andersen,= Gesammelte Mrchen, Nr. 2441/48.
     "      Ergnzungsband dazu, Nr. 1783/87.
=Bechstein,= Deutsches Mrchenbuch, Nr. 471/72.
=Beecher-Stowe,= Onkel Toms Htte, Nr. 1098/1102.
=Bell,= Jane Eyre, die Waise von Lowood, Nr. 1806/08.
=Bern,= Geleitworte frs Leben, Nr. 1358/60.
=Brger,= Mnchhausens Reisen u. Abenteuer, Nr. 233.
=Chamisso,= Peter Schlemihls wunderbare Geschichte, Nr. 34.
=Chesterfield,= Briefe an seinen Sohn (Auswahl), Nr. 2278/79.
=Claudius,= Bltenkranz aus seinen Werken, Nr. 205/06.
=Droste-Hlshoff,= Die Judenbuche, Nr. 353.
=Eichendorff,= Aus dem Leben eines Taugenichts, Nr. 173.
=Erckmann-Chatrian,= Geschichte eines Rekruten von 1813, Nr. 398/99.
=Erckmann-Chatrian,= Waterloo (Fortsetzung des obigen), Nr. 1835/37.
=Fouqu,= Undine, Eine Erzhlung, Nr. 67.
=Freiligrath,= Gedichte, Nr. 2010/13.
=Gerstcker,= Die Regulatoren in Arkansas, Nr. 1635/39.
=Gerstcker,= Die Flupiraten des Mississippi, Nr. 1640/44.
=Glaubrecht,= Die Heimatlosen, Eine Erzhlung aus den Befreiungskriegen,
  Nr. 2327/30.
=Goethe,= Hermann und Dorothea, Nr. 9.
     "    Reinecke Fuchs, Nr. 130.
=Grimm,= Deutsche Sagen (Auswahl), Nr. 2251/54.
=Habberton,= Helenes Kinderchen, Nr. 527/28.
     "       Anderer Leute Kinder, Nr. 544/46.
=Hoffmann,= Meister Martin der Kfner, Nr. 1563.
=Kleist,= Die Hermannsschlacht, Nr. 326.
     "    Prinz Friedrich von Homburg, Nr. 127.
=Krner,= Zriny, Trauerspiel, Nr. 64.
     "    Leier und Schwert (Gedichte), Nr. 53.
=Leander,= Trumereien an franzsischen Kaminen (Mrchen), Nr. 2484/85.
=Mrike,= Das Stuttgarter Hutzelmnnlein (ein Mrchen), Nr. 1947/48.
=Musus,= Volksmrchen der Deutschen (Auswahl), Nr. 354/55.
=Niebuhr,= Griechische Heroengeschichten, Nr. 420.
=Petersen,= Prinzessin Ilse, Mrchen aus dem Harz, Nr. 397.
=Petersen,= Die Irrlichter, Ein Mrchen, Nr. 396.
=Reuper,= Im Reiche des Lwen, Tierfabeln aus aller Welt, Nr. 2162/65.
=Schiller,= Gedichte, Nr. 1 u. 2.
     "      Wilhelm Tell, Nr. 5.
     "      Jungfrau von Orleans, Nr. 43.
     "      Maria Stuart, Nr. 41.
     "      Wallenstein I, II, Nr. 23/24.
=Schwab,= Die vier Heymonskinder, Nr. 1980.
     "    Die schne Melusine, Nr. 1981.
     "    Herzog Ernst, Nr. 1982.
     "    Genoveva -- Der arme Heinrich, Nr. 1991.
=Schwab,= Kaiser Oktavianus, Nr. 1992.
     "    Der gehrnte Siegfried, Nr. 1993.
     "    Griseldis -- Das Schlo in der Hhle Xa Xa, Nr. 1994.
=Schwab,= Die Sagen des klassischen Altertums, 2 Bnde, vollst. Ausgabe,
  Nr. 746/55.
=Stein,= Georg Hndel und sein groer Sohn, Nr. 2128/29.
=Stifter,= Der Hochwald -- Das Heidedorf, Nr. 1227/28.
=Stifter,= Abdias -- der Kondor, Nr. 1264/65.
=Storm,= Pole Poppenspler, Nr. 2400.
=Twain,= Abenteuer des Tom Sawyer, Nr. 1413/15.
     "   Abenteuer des Huckleberry Finn, Nr. 1577/79.
=Uhland,= Gedichte, vollstndige Ausgabe, Nr. 645/47.
=Uhland,= Gedichte (Auswahl), Nr. 1500.
     "    Herzog Ernst von Schwaben, Nr. 648.

Vollstndige Verzeichnisse der =Hendel-Bcher,= mit jeweils gltiger
Preistabelle, sind durch jede Buchhandlung =kostenlos= zu beziehen oder
auch direkt von

Otto Hendel Verlag (Hermann Hillger)
Berlin W 9.



Deutsche Jugendbcherei
Verzeichnis der erschienenen Hefte.

=1: Drei Kriegsnovellen= von Detlev von Liliencron.
=2: Der Kampf ums Blockhaus= von Charl. Sealsfield.
=3: Der Schiffszimmermann= von Friedrich Gerstcker.
=4: Gefangen im Kaukasus= von Leo Tolstoi.
=5/6: Jack= von Anton von Perfall.
=7: Die Frhglocke= von Adolf Schmitthenner.
=8: Das kalte Herz= von Wilhelm Hauff.
=9: Eine Nacht im Jgerhause= von Friedrich Hebbel.
=10: Der Pfadfinder= v. J. F. Cooper. I. Teil: =Auf d. Oswego.=
=11/12: Desgl.= II. Teil: =Kampf auf den Tausendinseln.=
=13: Tito,= die Geschichte einer Prriewlfin v. E. S. Thompson.
=14: Das Schlo in der Hhle Xa Xa= von G. Schwab.
=15: Die Geschwister. Der Gei-Christeli= v. Ernst Zahn.
=16/18: Robinson Crusoe= von Daniel de Foe.
=19: Der Greifenprinz. Das Haus der Wichtel= v. Wilh. Fischer.
=20: In der Hlle. Im Eise= v. Philipp Kniest.
=21: Der Reisekamerad. Die kleine Seejungfer= von H. Chr. Andersen.
=22: Bei der Glockenboje= v. Joh. Wilda.
=23: Waltharilied und andere Sagen= von J. Grimm.
=24: Abenteuerliche Geschichten= v. Heinrich Zschokke und Charles
     Sealsfield.
=25: Umzingelt. Der Richtungspunkt.= 2 Kriegsnovellen von Detlev von
     Liliencron.
=26: Gullivers Reise zu den Zwergen= von Jon. Swift.
=27: Gullivers Reise zu den Riesen= von Jonathan Swift.
=28: Auf der Nordpolfahrt= von Fridtjof Nansen.
              I: =Mit Schlitten und Kajak.=
=29: Desgl.= II: =Im Winterlager.=
=30: Das Gespensterschiff= und andere Geschichten von Wilhelm Hauff.
=31: Till Eulenspiegel.=
=32: Luftreisen.= Selbstberichte bekannter Ballonfahrer.
=33: Eine erste Seereise= von R. v. Werner.
=34: Knabenstreiche= von H. Heiberg, Fr. Sundermann und J. Nettelbeck.
=35: Aus den Bergen.= Geschichten v. Peter Rosegger u. Hans Aanrud.
=36: Der letzte Mohikaner= von J. F. Cooper. I. Teil: =Der berfall auf
     der Felseninsel.=
=37: Der letzte Mohikaner= v. J. F. Cooper. II. Teil: =Auf dem
     Kriegspfade.=
=38: Die Fluten kommen!= Seegeschichten v. H. Drachmann u. Joh. Wilda.
=39: Frster Fleck. I: Feldzug in Ruland 1812.=
=40: Frster Fleck. II: Gefangenschaft in Ruland 1812-1814.=
=41: Der fliegende Hollnder= von J. W. Nylander.
=42: Reineke Fuchs= von K. Simrock.
=43: Unter Tibetern= von W. Filchner.
=44: Rikki-Tikki-Tavi. Wee Willie Winkie= von R. Kipling.
=45: Die wilden Schwne= u. and. Mrchen v. Chr. Andersen.
=46: Peter Peine= u. and. Geschichten v. H. Scharrelmann.
=47: Tiergeschichten= von Herm. Lns.
=48: Die Schildbrger= von Gustav Schwab.
=49: Der Ad'm. Friede auf Erden= von A. Schmitthenner.
=50: Das Zweibein= von Karl Ewald.
=51: Lsche den Funken. Wieviel Erde der Mensch gebraucht= von Leo
     Tolstoi.
=52: Siegfried.= Des Nibelungenliedes I. Teil.
=53: Kriemhilds Rache.= Des Nibelungenliedes II. Teil.
=54: Auf Schleichwegen durch Tibet= von Sven Hedin.
=55: Peppino,= fast eine Rubergeschichte von Joh. Spyri.
=56: Abenteuer der sieben Schwaben und des Spiegelschwaben= von Ludwig
     Aurbacher.
=57: Schicksalsweg. Ein Mrchen vom Glck= v. W. Fischer.
=58: Jugenderinnerungen= von Carl Hagenbeck.
=59: Der Apachen-berfall= von Owen Wister.
=60: Elsi, die seltsame Magd= von J. Gotthelf. =Die Geschichte einer
     Mutter= von Christian Andersen.
=61: Eingesteigert. 's Bebli.= Zwei Erzhlungen von Hermine Villinger.
=62: Die Gudrun-Sage.=
=63: Die zwei Brder= u. andere Mrchen v. H. Grimm.
=64: Rothund= von Rudyard Kipling.
=65: Dietrich von Bern und seine Gesellen.=
=66: Knig Dietrich von Bern.=
=67: Gefangen in Frankreich= von Theodor Fontane.
=68: Vom falschen Prinzen. Vom Hirschgulden= von Wilhelm Hauff.
=69: Eine Nacht auf dem Walfisch. Eine Sage aus der Gegenwart= von H.
     Drachmann und F. Gerstcker.
=70: Mnchhausen= von Gottfried Aug. Brger.
=71: Die Belagerung v. Kolberg 1806/07= v. Nettelbeck.
=72: Vier gute Freunde= von Karl Ewald.
=73: Aus den Jugendjahren meines Seemannslebens= von Adrian Jacobsen.
=74: Mit der groen Armee 1812 nach Moskau= von Fr. Bourgogne.
=75: Auf dem Rckmarsch der groen Armee 1812= von Franois Bourgogne.
=76: Der Schatz im Walde= von H. G. Wells.
=77: Quer durch den dunklen Kontinent= v. H. M. Stanley.
=78: Eine Beute der Wlfe= von Jack London.
=79: Rolof der Rekrut= von Edmund Hoefer.
=80: Die Franzosen in Hamburg 1806-13= v. M. Prell.
=81: Hamburg zum zweiten Mal in der Gewalt der Franzosen 1813-14= von
     Marianne Prell.
=82: Gordons heldenhafter Untergang= von Sven Hedin.
=83: Unter Indianern und Eskimos= von A. Jacobsen.
=84: In Afrika hinein= von Karl Fricke.
=85: Ein Indianerknabe= von Ch. A. Eastmann.
=86: Eines Nashorns Freud und Leid= v. B. v. Schellendorff.
=87: Der junge Simplizissimus= v. H. J. C. v. Grimmelshausen.
=88: Aus der Franzosenzeit= von W. Alexis.
=89: Zottelohr= von E. Seton-Thompson.
=90: Die Eidgenossen= von A. Tschudi.
=91: Der Kapitn= von Ch. Sealsfield.
=92: Wittbart= und andere Tiergeschichten von H. Lns.
=93: Strmische Tage in Deutsch-Brasilien= von A. Funke.
=94: Nbis Uli= von Ulrich Brker.
=95: Die Tage von Borodino= von Leo N. Tolstoi.
=96: Bilder aus meiner Knabenzeit= von J. Kerner.
=97: Ich hatt' einen Kameraden= von Karl Hesselbacher.
=98: Rstig, der Steuermann= nach Kapitn Marryat.
=99: Philipp Ashton,= ein neuer Robinson.
=100: Die Germanen= von Gotthold Klee.
=101: Kriegstage in Ostafrika= von Hans Paasche.
=102: Sonderlinge= von Arno Marx.
=103: Das verhngnisvolle Billardbein= von Max Eyth.
=104: Bei den Indianern= von E. R. Baierlein.
=105: Griechische Heroengeschichten= von K. G. Niebuhr.
=106: Tierleben im deutschen Wald= von K. Floericke.
=107: Der Sohn des Pfrtners= von Andersen.
=108: Vom Kriege 1914/15.=
=109: Durch das malaiische Dschungel= von H. Franck.
=110: Als ich bei der Fremdenlegion war.= Von H. Vlkl.
=111: Frithjof und Ingeborg= nach Tegnr v. H. J. Kster.
=112: Das Fort an der Salzfurt= von Gerstcker.
=113: Die Historie von der schnen Lau= von Mrike.
=114: Die Elfen= von Tieck.
=115: Vom Kriege 1914/15,= II. Folge.
=116: Hans, der Mahrwirtssohn= v. P. Rosegger.
=117: Die Feuertaufe= von Ernst v. Wolzogen.
=118: Die Geschichte des Prinzen Kamar es-Samn.=
=119: Luftkmpfe.=
=120: Germanische Gttergeschichten= von Ingeb. Meier.
=121: U-Boot-Fahrten= von Knig und v. Spiegel.
=122: Bei den Mongolen= von Dr. Albert Tafel.
=123: Im Dienst. Der Chinese= von Thea v. Harbou und Max Karl Bttcher.
=124: An der Somme= von Otto Ahrends.
=125: Die Regentrude= von Theodor Storm.
=126: Die Schlacht bei Grodek= von Dr. Otto Tumlirz.
=127: Aus russ. Gefangenschaft entflohen= v. H. Schneider.
=128: Der Spiegel des Cyprianus, Bulemanns Haus= von Theodor Storm.
=129: Psyche. Wenn die pfel reif sind= v. Th. Storm.
=130: Ernste und heitere Tiergeschichten= v. Ltgendorff.
=131: Ein dummer Streich= von Helene Bhlau.
=132: Die Shne des Senators= von Theodor Storm.
=133: Erlebnisse auf Island= von Jn Svensson.
=134: Sentas Lehrzeit= von Hilda Blaschitz.
=135: Germelshausen= v. Friedrich Gerstcker. =Der eiserne Armleuchter=
      von Christian Martin Wieland.
=136: Hundert neue Rtsel= von A. Dhring.
=137: Kleider machen Leute= von Gottfried Keller.
=138: Die arme Baronin= von Gottfried Keller.
=139: Saids Schicksale= von Wilhelm Hauff.
=140: Die sieben schnsten Mrchen= der Brder Grimm.
=141: Immensee. Im Saal.= Von Theodor Storm.

Zu haben in jeder Buch- und Papierhandlung oder durch
Hermann Hillger Verlag, Berlin W 9.



[Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf
Grundlage der um 1921 in der Serie Deutschen Jugendbcherei
erschienenen Ausgabe erstellt. Der Autorenname ist auch im gedruckten
Buch inkonsistent. Der Abschnitt Wer hilft? wurde vom Anfang des
Buches (Umschlagseite) an das Ende umgestellt. Die nachfolgende Tabelle
enthlt eine Auflistung aller gegenber dem Originaltext vorgenommenen
Korrekturen.

p 005: [eingerckt]Auf das Erste baue nimmer!
p 009: [eingerckt]Still und bescheiden von Natur,
p 016: [Punkt in Ellipse ergnzt] .. -> ...
p 019: Mit o bringt's -> Mit r bringt's

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. Textauszeichnungen
wurden folgendermaen ersezt:

Sperrung:       _gesperrter Text_
Fett:           =fett gedruckter Text=
Antiquaschrift: #Antiquatext# ]



[Transcriber's Note: This ebook has been prepared from the edition
edition published around 1921 in the series "Deutsche Jugendbcherei".
The author's name is inconsistent in the printed book, too. The section
"Wer hilft?" was moved from the beginning of the book (jacket) to the
end. The table below lists all corrections applied to the original text.

p 005: [added indentation]Auf das Erste baue nimmer!
p 009: [added indentation]Still und bescheiden von Natur,
p 016: [normalized ellipsis] .. -> ...
p 019: Mit o bringt's -> Mit r bringt's

The original book is printed in Fraktur font. Marked-up text has been
replaced by:

Spaced-out: _spaced out text_
Bold:       =bold text=
Antiqua:    #text in Antiqua font# ]





End of the Project Gutenberg EBook of Hundert neue Rtsel, by Angela Dhring

*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK HUNDERT NEUE RTSEL ***

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work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.


Section  2.  Information about the Mission of Project Gutenberg-tm

Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
electronic works in formats readable by the widest variety of computers
including obsolete, old, middle-aged and new computers.  It exists
because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the
assistance they need, is critical to reaching Project Gutenberg-tm's
goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
remain freely available for generations to come.  In 2001, the Project
Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
and the Foundation web page at http://www.pglaf.org.


Section 3.  Information about the Project Gutenberg Literary Archive
Foundation

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
Revenue Service.  The Foundation's EIN or federal tax identification
number is 64-6221541.  Its 501(c)(3) letter is posted at
http://pglaf.org/fundraising.  Contributions to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
throughout numerous locations.  Its business office is located at
809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887, email
business@pglaf.org.  Email contact links and up to date contact
information can be found at the Foundation's web site and official
page at http://pglaf.org

For additional contact information:
     Dr. Gregory B. Newby
     Chief Executive and Director
     gbnewby@pglaf.org


Section 4.  Information about Donations to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
spread public support and donations to carry out its mission of
increasing the number of public domain and licensed works that can be
freely distributed in machine readable form accessible by the widest
array of equipment including outdated equipment.  Many small donations
($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating
charities and charitable donations in all 50 states of the United
States.  Compliance requirements are not uniform and it takes a
considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
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where we have not received written confirmation of compliance.  To
SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
particular state visit http://pglaf.org

While we cannot and do not solicit contributions from states where we
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against accepting unsolicited donations from donors in such states who
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International donations are gratefully accepted, but we cannot make
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ways including checks, online payments and credit card donations.
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works.

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unless a copyright notice is included.  Thus, we do not necessarily
keep eBooks in compliance with any particular paper edition.


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