Project Gutenberg's Stehe von Lichtern gestreichelt, by Kasimir Edschmid

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
almost no restrictions whatsoever.  You may copy it, give it away or
re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
with this eBook or online at www.gutenberg.org


Title: Stehe von Lichtern gestreichelt
       Gedichte

Author: Kasimir Edschmid

Release Date: September 20, 2012 [EBook #40805]

Language: German

Character set encoding: ISO-8859-1

*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK STEHE VON LICHTERN GESTREICHELT ***




Produced by Jens Sadowski








KASIMIR EDSCHMID


STEHE VON LICHTERN
GESTREICHELT


GEDICHTE




1919

PAUL STEEGEMANN VERLAG HANNOVER


Geschrieben zumeist etwa Neunzehnhundertdreizehn.
Gedichte eines, dem Verse Miverstndnis, Prosa Erfllung
ist. Der, zu wenig eitel oder zu verliebt in diese Form des
Dichterischen aus ihm, sie weder verschweigt noch bejaht.


Alle Rechte vorbehalten
Umschlagzeichnung von Kthe Schmidt
Copyright 1919 by Paul Steegemann Verlag Hannover
Gedruckt als 10.-11. Band der Sammlung _Die Silbergule_
bei Edler & Krische, Hannover




STEHE VON LICHTERN GESTREICHELT


   Nun glnzen orangen der Herbstsee und die Birken entflammt wo entfernt.
   Mit den silbernen Achsen der Scheiben nur ist unser Zimmer besternt.
   Nelken und Zimt deiner Kleider durchwellt in Gerchen den Raum.
   Blind durch das Bleiche der Dmmrung glitzern die Spiegel kaum.
   ber dem Goldwei der Wnde schwemmt die Laterne draus nur
   Welle auf schimmernde Welle schweigend mit trbem Kontur.

   Nun liegt meine Hand, die noch gestern die Haut eines andern
      durchschnitt,
   an der ich am Haar dich emporzog am Sandbruch beim ersten Ritt;
   auf der alle Punkte ich zhlte, wie sie deine Sure verbrannt,
   vor der du in Demut dich knietest, als ich die Pistole gespannt -- --
   Nun liegt meine Hand wie ein Kreisel, der torkelt und nicht mehr
      schrillt,
   an deines Leibes erglhtem und auf sich wlbendem Schild.

   Seh deine Augen brechen schrg aus der Kissen Granit:
   Glsern geschliffene Teiche, an denen ich wandernd litt.
   Vage erschimmern die Hften, wenn du im Wiegen sie hebst,
   der Schenkel geduckte Exstase, in die du mich sanft sonst verwebst.
   Ich fhle das Hmmern des Blutes, hinauf nicht hei und nicht lau,
   wo unter den seidenen Decken mit Geiern in Gelb und aus Blau
   gleich gereckten Raubtieren lagert das elfenbeinerne Paar.
   O Tupfen des rosanen Marmor . . . . . Ihr Krnze von flaumigem Haar,

   Sieh, du willst hhnen nun: Starker, endlich nun bist du matt . . . . .
   Lachend la ich das Lager, schaue hinab auf die Stadt.
   Seh, wie mit weien Flammen die Nacht die Straen durchstie.
   Schnee deckt sprhend und schaumig Schorne und Grten und Fries.
   O nun braust in die Helle der Frhe mein Wildsein voll neuem Erglhn,
   stehe von Lichtern gestreichelt, gertet, Hochstapler und khn,
   werfe den Arm hoch im Rausche -- hre den Sperberschrei.
   Purpur durchrast schon der Fenster flammendes Mondrund und Blei.




RUMNISCHE BALLERINA


   Nach des Elephanten groem Schreiten
   kam sie, die mit Pas den Zirkus reich durchstach.
   Ihre Arme, die die Pferdeluft im Schwung durchweiden.
   ziehn wie Violinsignale schwrmerisch und zag.

   Whrenddem die Lichter sterbend sanft sich ihr verneigen,
   wchst der dunkle Raum hinauf zum eisigen Relief,
   bis das Starre der Gesichte und der Blicke Bleichen
   gurgelnd bersaust der zwei Kapellen Bluff.

   Und nun neu entschwebt aus den verhaltnen Hften
   Rhythmus, der in der Manege alles gell erregt.
   Neben ihr der Hengst, der kreist in ihres Tanzes Dften,
   macht denselben Gang von ihrer Schenkel Zorn bewegt.

   O wie schwingen beide -- schwarzes Tier und Frau -- im Kreis wie ber
      Meere.
   Sand wird Glas und blitzt. Musik versiegt.
   Nur des Auges ungeheurer Glanz hebt etwas auf von der Arena Luft und
      Schwere,
   dieweil der Krper schon halb transzendent die zehnte Runde berfliegt.




FISCHERBOOTE IN ETRETAT


   Von den Fusten der Pflcke gehalten, an zuckenden Seilen
   stehen die Boote von schweifenden Wolken bedroht . . . . . .
   Stehen wie Pfeile, wie Wale . . . . . . unregsam im Aufruhr von Meilen
   einsamer als Bffel vor einem Abendrot.

   Furchtsam wie Blumen bedrngen den Zaun, bricht sich an der Kiele
   stolzerer Phalanx der Flu. Aus dem nahen Orkan
   quellen schon Dunkel und Pfeifen . . . . . . Doch, unverrckbare Ziele,
   liegen die Khne beglnzt von des Himmels zerstubtem Mangan.

   Sie liegen gefroren im Strom und des Sturmes Gebaren
   zerschellt an der Sicherheit ihrer starren Schicht . . .
   als htten sie eine Sehnsucht nach greren unendlicheren Gefahren,
   wirrer wie Mohn, ser als Patcholi, Weiber und Maienlicht.




PERSEUS UND ANDROMEDA


   Da er in Erz umspiegelt sorgend seinen
   Arm, der noch qualmte von des Wurmes Blut,
   zu ihrer Fessel hob, kam ihm: ein Leinen
   sei nun viel mehr als alles andre gut.

   Denn sie stand nackend an der breiten Planke.
   Ihr Schatten schmal wie ein Olivenzweig
   zitternd geneigt dicht neben ihr aufs blanke
   Riff machte sie nur tiefer nackt und bleich.

   Nun nahm er ihr die Spangen von den Hnden
   und eine Schwachheit stieg in ihm wie nie.
   Er staunte: Ist das Weinen? -- und dann enden
   sah er die Kette ber ihrem Knie.

   Und doch: Das ist ja Weinen: -- Der genossen
   die dumpfen Wunder allesamt, er hing
   mit seinem Blick da, wo des Lichtes Sprossen
   fern heller wurden, lange. Und er fing

   die Glut des Meeres auf und wagte nicht
   zu lsen wie ein Blinder unentschlossen
   von ihrem Mdchenschenkel Schnur und Ring.




ABSCHIED


   Ich lege mein schluchzendes Antlitz auf meiner Hnde Sichbeugen.
   Steigenden Lichtes ruhte es an deinem noch aus
   von einer Nacht, die erbrauste und schwoll in den Liebesgeruschen.
   Eine Ampel qult nur mein kniendes Haus.

   Vor meiner Trnen Geneige hebt nun der freier
   verrinnende Abend seine durchleuchtete Glut.
   Meine zuckenden Lippen gleiten auf deinem grnlichen Schleier
   nach deinem duftigen Fleische, das nirgendwo ruht.

   Soll ich das Glck verschwiegenster Orte noch einmal schauen,
   welches die schmelzende Rast deiner Silben schon nicht mehr kennt
   und nicht mehr wei, wie du schweigst, und den Turm und die blauen
   Portale und kreisenden Lichter am Maifirmament?

   Wenn ich den Blick auf die nun enteilenden Lnder lehne,
   ist mir der Dcher Gegleite wie Fallen zum Meer.
   Irgendwo da reicht dir ein Stern das Ma meiner Lust, meiner Trne.
   Aber der Rhythmus der Ferne ist dumpf und verzweifelt und schwer.

   Doch in den plastischen Bumen der Nacht geht die Landschaft schlafen.
   Und ist die Nachttrauer der Parke nicht Rauschen vom Meer?
   Einmal goldet auch mir der wlbende Hafen,
   geht meine Stimme mit Kommandos, voll Ehrgeiz und hell bers Wehr.

   Einmal werden die Monde geballt den rasenden Tag bersteigen,
   wo ich die Se deines Fleischs schon und dies Lcheln auch berwand.
   O da, wenn grausamste Schmerzen mich reien zu steileren Abendneigen.
   O da ein Blaumond mir spiegelt diesen Tag, so Geringes, als zrtlich
      gelutertes Pfand.




TO


   Manchmal im harten Wind,
   der tierisch erbrllen macht ber die Ebene weit
   gewaltige Eschen, unter denen ich liege auf unserer Wiese in Rottach,
   fhle ich, dein Blut berfllt mich
   und ich wei nicht, wo du bist, meine knigliche ffin.
   Wenn mein Leib, der dunkel und braun ist von Segel und Sonne,
   in den klirrenden Peitschen funkelnden Regens aufrauscht,
   manchmal, meine ich, du seist in meiner Haut,
   weil du meine Braunheit lieb hast.
   Wenn der Sturm aufgeht zwischen Wiessee und Egern
   und ich am Fock ihm entgegenstehe
   mit aller Tiefe und Kraft die Ben zerreie, reffend die Hnde hebe
   und im schmalen Zuck der Blitze
   mich bade,
   nicht wissend, ob ich verflucht bin oder geheiligt in meiner Jolle
   von kreisenden Krnzen der Glut,
   aber doch Hohn, Wimpel und Pinne fest in der Hand
   wildes Geschrei der zerschumenden Dinge
   hei berfunkle,
   da,
   wie aus aufdonnernden Munden von Kathedralen
   in groen Stdten,
   singt etwas in mir
   gewaltig und leise:
   Meine Freundin.




ORPHEUS


   O das verworrene Rren der Hirsche ist leichtes Gelrme
   gegen die Brunst, die des Haines gebeugte Wipfel durchirrt.
   Glhend beflaggt trgt der Wald die Streifen von rostbrauner Wrme,
   die die gesunkene Sonne noch lange heut spenden wird.

   Auch auf dem tragischen Teiche wchst eine stille Exstase
   hin nach der Dnung, wo Orpheus der Sterbende kniet auf den Strand.
   Einmal noch hebt er die Laute in eine unsagbare Phase,
   whrend der blendenden Brust schon entblttert das schne Gewand.

   Dann wchst entsetzlich und drohend wieder die grausame Stille,
   als des Mondes glhender Phallos den Zitterabend durchdringt
   und in der tonlosen Landschaft nur aus der erhellten Puppille
   weniger Blumen ein rosiger Regen am Boden erklingt.




ROSITTA MAURY


   Die Hften beben eingesenkt wie ein Florett,
   Nur Schrfe und Kontur . . . . . . unmglich auszudenken
   den Leib in Mousselin oder auf einem Bett.

   Er war mehr eines Jnglings, der nie den Gelenken
   Rausch gab . . . . . Der staunend sieht, wenn in der Raserei
   der Orgie Fraun im Tanz die heien Brste schwenken.

   Der scharfe Kopf kam aus des Halses Kelch ganz frei
   und khl. Des Auges dunkel aufgewlbter Spiegel
   schmolz nach der Iris hin zu ttlichem Email.

   Doch was an ihr von Weib war, brach voll Hohn die Tr
   der Lippen und stand flammend, wo der breite Riegel
   des Munds aufglomm wie ein zerrissenes Geschwr.




SPRUCH


   Die Birken sind schon schwer umnachtet.
   Der Park reit wild die Melodie
   der Wege weiter. Eh ihr dachtet
   seht Ihr das Tor vor ein Gesprh

   mildesten Abends hingeschmiedet.
   Eine Rosette hebt die Scheibe
   ber den Rand des Dunkels hoch.
   Fragt mich nicht, was sie tief umfriedet
   von weichem Glanz ins Kalte zog.
   Sagt, Freunde, nicht zum Abend: Bleibe
   Und hebet Eure Fuste hoch.




DEM GEDCHTNIS DER TNZERIN
ANGELIQUE HOLOPAINEN


   ber der stahlgrellen Straffung von tausend entflammten Gelenken,
   o wie liegt im Tanz ihr zweckloser Bizeps da khl wie ein snftiger
      Hund.
   Und alle die andern, die Muskeln, entzndete Sehnen schwenken
   Lcheln hinauf nach der Demut, die verzuckt an dem slavischen Mund.

   Und da befllt mich die wtende Angst, in diesen verzckten Posen
   sei nicht mehr Angelique, die bebt, wenn der Metro schrillt,
   die wie ein Dolchsto s sich erhob und den Ansturm verfaulter
      Leprosen,
   den zischenden Geifer zurckschlug und als glnzenden Schild

   einzig den Ordinat trug der Pflegerin ber den kindlichen Brsten
      . . .
   Apachenpfiffe zerrissen, Trme durchschwammen das Wetter, wie ein
      Blinkfeuer schlug Sacr Coeur
   zerspiegelte Blitze hinein in die Stadt, und unter der Donner
      verdunkelten Lstern
   hing ihre madonnige Demut geneigt im Dchermeer.

   Und nun ist mir die einzige Lsung, whrend in blinden Exstasen
   ihrer Schenkel Bogen, ihre Brust ins Unermeliche rollt:
   Der silberne Brand dieser Lippen, in dessen verrauschenden Phasen
   ein Monat der Liebe sich schaukelt bei Passy in Abend und Gold.




DER FREIER


   Es war an ihm etwas wie Musizieren:
   Die Seide, die schon blutig ward und bunt,
   der schwanke Pfeil im Rcken, das Vibrieren
   der Hnde und der feingeschweifte Mund.

   Er war noch wirr . . . . . . . . nun ri er von den Lenden
   das Kleid. Die Lippen formten einen Kreis,
   aus dem er aufschrie. Und von allen Wnden
   schlug sich der Schrei zurck verstellt und hei.

   Da warf er seinen Arm wie eine helle
   Flaggstange auf und wuchs ihm nach vor Qual.
   Und stand vor seines Mantels blauer Welle
   geschnellt und grell wie ein gebogner Stahl.

   Und schrie . . . . und schrie . . . . Und seinen hingewandten
   Bogen lie nun von ihm Odysseus auch.
   Sein Fleisch ward hell vor Tod. Drei Nelken brannten
   wie rote Augen stumm an seinem Bauch.




SCHLUSS


   Silberne Wunde deines Munds Maria, o und Bi und Helligkeit.
   westdeutscher Landschaft, als des Monds Rakete
   schrg steigend, duldsam, blau die Hgel berwehte . . . . .
   und alle Wiesen ganz von Kirschbaumstnden berschneit.
   Die Lippen na vom Mond. O Tau und Duft. Und endlos drehte
   um unsern Schlaf im Hummelschwung sich pltzlich riesenhafte Rte und
      die Morgenzeit.

   Wie s dein Bein bei Nyon. Weie Katzen drcken
   verliebt den Nabel dir und deine Lippen sind gespannt und voll
   von Rte wie die Segel, unter denen wir windlos im Kupferabend weiter
      rcken.
   O Abend, der Metall um alle Maste schlug und quoll,
   da ich vor Blut aufflog; verrckt, und Bergesrcken
   und alle Bergesrcken das Geschrei von meiner Liebe berscholl.

   Wenn mir im Elend nun die Dinge neu um dich sich jetzt
      zusammenschweien,
   fllt gar vielleicht der Mond (Rue d'Aboukir) durch Luken auf mein Bett
      in dem Hotel.
   Wie glnzt die Nacht. Wie alle Wnde gleien.
   Der Abend gro. Die Seine unerhrt und wie mein Ehrgeiz hell.
   Kein Hornklang mehr. Nur wieder donnernd vor Verlassenheit zu kreisen
   beginnt um mich der Korridore ungeheuer stummes Karussell.




SAPHO


   Die berknigliche . . . . . . . durch das dunkle Splen
   des Wassers glitt sie berbauscht von losem Haar.
   Der Leib schien Nacht und Brandung klingend aufzuwhlen,
   der eh von Hymnen hell und berflogen war.

   Sie hielt die Lyra. Stumpf wand aus der Mondspirale
   sich kalter Schein und hielt mit Riff und Wogen Tausch.
   Manchmal erblitzten Wellen, wo den Arm die Fahle
   flocht durch das Instrument aus Elfenbein und Rausch.

   Die Vorgebirge ragten gleich von Schmetterlingen
   besucht vom Mond. Seemven, Flgel voll von Reif
   brachen durch fernes Dunkel als gekreuzte Klingen

   und schossen pltzlich spitzen Flugs nach jenem Streif,
   da hingerissen trauernd stand mit Silberschwingen
   lautlos und trumend ber ihr ein groer Greif.




GAM


   Wir haben diese Gebirgswochen mit unendlichen Himmeln und Segeljagden
      uns fabelhaft durchst.
   Glanz von Sternen aus Herbststurm gesogen . . . . . . Frauenherzen auf
      die Laternenspitzen Rottachs gespiet.
   Sahen die wilde Dirne Ella nachts weinend und im Hemd im Wolkenbruch
      der Hauptstrae stehn . . . . .
   Aber waren Gams Hften im seidenen Badeanzug nicht kniglicher als die
      Linie des Ringsees anzusehn?
   Hat die gyptische Knigstochter, wenn sie fischend die Anmut der
      vierzehnjhrigen Brste ber den Bootsrand hinberhob
   mit dem bronzenen Glanz ihrer Haut nicht unsern Traum durchwhlt, um
      den das Fordern sovieler Weibernchte hei und vergeblich stob?
   Licht der Blauberge zog uns magisch ins Irre, wenn Gam die Knie auf
      nickelnen Pedalen schrg und kindlich hher bog.
   Ach wie war ihr Lcheln reif und durchsichtig ber allem s gelagert,
      was unmerklich gegen sie zog:
   Barfu stand im Lilapark sie heuend fern, als der Prinz von Aleppo
      trumte, aus dem Geraniengarten Slezak die ungeheuren Tenre
      aufzwang.
   Schweigend ging sie vorber, wenn der Ritter von Csala die Brust unter
      enormen kriegerischen Medaillen schwang.
   Als der groe Skilufer Fasolt beim Abschied wild vor Schmerz den Blick
      nach den Bergspitzen hieb,
   die Gaffel in Springbn spritzte, Bobbys Stirn sanft im Ruhm der
      famosen Schweizer Tennisturniere trieb . . . . . .
   da war Gams Schlankheit vierzehnjhrig unendlicher darber ins Uferlose
      hinein gespannt.
   Nichts von unserer Sehnsucht erreichte ihre Kindlichkeit. Unser Leben
      war in Tragdie nur gegen ihre stets unerreichbare Jugend gewandt.
   Wir haben verlassene Tage gewtet, in Demut und Bescheiden uns schwer
      und zum erstenmal gebt.
   Mit Schwngen scho die Ebene hin . . . . . . Rennen sinnlos gefahren,
      Forellenwasser getrbt.
   Geschaukelt vom Vollmond lag nachts unser Klver in die Bucht heller
      als eine Frauenbrust hinein geblht.
   Wir haben geschwiegen, gelitten, uns entzweit, den heiligen Bund
      unserer Kameradschaft in Intrigue und Gemeinheit zersprht.
   Bebend der Sommer vor Blau -- die stten Herbstwinde . . . . . . O
      Landschaft . . . . . . wie haben vom Wallberg Berauschte wir auf
      unsere Ebenensehnsucht gelacht.
   Mdchenbeine haben nach den Segelregatten zwischen unseren Armen
      herrlich gekracht.
   Aber dann haben wir ttlich in der irrsinnigen Beleuchtung der
      schwrmerischen Nachthgel vorm Tegernseer Sternmeer wie am
      unwiderruflich letzten Lebensabend gesprt:
   da wir nicht oben sind, unsere Herzen nicht fliegen . . . . . . O wie
      hat unsere Ausschweifung uns entsetzlich und grausam verfhrt.
   Denn wir haben den glhenden Gott aus keiner Mondnacht, mit keinem
      Aufschrei, wir haben mit Flaggen und Sturmnacht nie die zitternde
      Sonne erreicht.
   Kalt hat von den steilsten Barrikaden der Sehnsucht unser klagendes
      Herz sich westwrts zu Melancholien und Entsagung wund hinunter
      geneigt.




VERKNDIGUNG


   Er kam nicht die Allee mit sanften Bschen
   zu ihrer Halle hin. Denn die war ihm zu bang.
   Zu zart schon klangen seines Hemdes Rschen
   und seine Locken bebten in Gesang.

   Die Dmmerung der Tr und vom Portale,
   das berm hellen Weg zum Himmel wies,
   formte aus seinen Hnden eine Schale,
   die seine Bitte fllte: Ich verhie . . . .

   So stand der Engel. Doch Marias strenge
   Haltung der Finger machte ihn ein wenig bla.
   Er lauschte auf der Ferne fremde Klnge,
   die pltzlich voll Gerusch war, und sah, da

   ihr berm Hgel wehrender Gebrde
   zahllos von Lcheln auf ein Horizont sich schlug.
   Nur ihre Handgelenke schienen Schwerte,
   weil sie die Gnade ihres Bauches kaum ertrug.




MONTAU DON: ENUEG


   Ein Mann, der sein Weib liebt, fuchst mich
   und sei sie die Liebe Frau von Toulouse.
   Das verachte ich: Kaplane, einen Mund, der
   in Lgen sich abschleift und brtigen Mnch.
   Pest ber Habichte, die schon das andere
   Ufer beschweben, Krppel am Morgenweg
   und den Filou, der unsere Tirade hochhebt.
   O du Sau, die meinem Pferd Hafer frit.
   Wie kann man,
   -- kotzt blau -- hartes Fleisch kauen und auf Pokern fluchen!
   Und schlimm wie ein Hof ohne Violinen
   ist Winters am Feuer liegen, wenn
   die Taverne gut riecht.
   O strmischer Port
   und heut die unsaubere Hure.
   Ha auf sie. Mehr jedoch
   dem Jngling, der seine Wade bespiegelt
   und fettem Weib, das drre Lenden hat.
   Schlimm Freunde ist es, mde zu sein und nicht
   schlafen zu knnen.




MONTAU DON: PLAZER


   Wie liebe vor allem
   ich Musik, Radau und rauschvolle Sachen tun.
   Und eine Dame, die gute Glieder hat.
   Funkelschne Gesprche, die aufzucken
   gleich Dolchen, niedersteigen und dies
   Seltene: Honnete Reiche und den, der dem Feind
   Herz ins Gesicht speit.
   Lob aus der Zunge irgendeines
   strmend gefllt mir, es ist Ruhm. Und Siesta,
   wenn es nicht hagelt.
   O fetter Lachs um die Stunde Neun.
   Und diese Wonne: ich liege
   im Sommer
   an Quellen, am Bach und
   die Ebenen sind grn, Bume neu,
   Lerchensang rauscht immer hoch
   ber mich
   und ich sehe heimlich im Duft wo die Freundin
   und beschlafe sie.




VERFOLGTER KRIEGER


   Sein Fu lag wie ein Tier im Sand. Er spannte
   des Krpers Rasen an aufs Schwert geduckt.
   Er wlbte sich und stand von der Gewande
   leuchtendem Spiel und hellem Wind umzuckt.

   Er wrde viele tten . . . . Doch wie Seide
   war seine Stirn. Sein Blick schien ganz erhellt
   von nahem Tod. Er sah wie nie die breite
   Schnur grner Hgel vor sich hin gewellt . . . .

   Dann wuchs die Gegend wunderlich zusammen:
   Ein Turm bog sich an Fichten dnn vorbei.
   Der Himmel blich und hatte pltzlich Flammen
   von Schlaf und Traum und schner Meeresbai.




DIE NACHT DES ANGESCHOSSENEN


   Rauschdunkles Geschehen flackert grnlich im Abend aus dem Kamin.
   Halt! -- nein -- nur das eigene Auge, das durch den Rauch aus dem
      Spiegel schien.
   Immer den Kopf so halten . . . . . Arm auf den Divan gereckt.
   Germaine kommt bald . . . Kein Opium! . . . Alles ist grau verdeckt
   Gleich hollndschen Ewern (o Tage von Nebel und Khen, denen ich mich
      verrauschend gab,
   Delft, Vermeer, die Glocken . . .) gleich Ewern stampfen die Huser zur
      Seine hinab
   des Boulevard, der aufbricht von Lichtern, von blitzenden Tramways
      zerschnrt.
   Das Wundfieber mu nun bald enden, das die Knochen mit Fiebern schrt.

   Famos wie den Alphonse sie warfen ins Auto, von Stichen und Schreien
      bunt.
   Schaum umdampfte den schmalen, wie mit einem Dolchschnitt aufgehauenen
      Mund . . . .
   Gott, nun die Seine durchschneiden Dampfer, gellend die Ventile,
      Herzpochen im dunklen Rohr.
   Fressendes Schwarz der Brcken wirft sich ihnen entgegen, drhnt ber
      sie empor.
   Lichter nun drunten . . . ein Auto zittert im Hof wie ein Mann vor
      erstem Weib.
   Ah . . . Frau des kleinen Capitaine! -- Wie wird sie fahren, blumenhaft
      und ohne Neid
   wie ein lchelnder Stern durch Straen vom Leuchten der Lden
      beschneit,
   in den Rcksitz des Wagens gelagert, die Pleureuse wie Schaumstreif vom
      Wind
   ber ihr Lcheln gekruselt . . . . Verdammt, da die Abende so zehrend
      und endlos langsam sind.

   Nun rasen wie Zndschnre flammend die Straen zum Etoile.
   Mhlich nur rauscht aus dem Garten der groen Fontne Fall,
   Die Facult de droit demonstriert um acht Uhr przis am Procope.
   Wie aus dem Schrei des Royalisten neulich ein Znden stob,
   alle Puppillen und Glserkanten im Saal erblitzten wie Degengeglnz.
   Germaine wird wieder nicht kommen . . . . Sacr . . . im Builler
      brennt's!
   Flammendes Aufgehn von Wellen, das das Graue vom Himmel abfrit.
   Gut nur, da Germaine sicher in der Olympia ist.
   Heute gleich einem brnstigen Strudel saugt die Revue tausend Mnner in
      ihr Licht.
   Der ganze Saal ist ein brennender Strom, der aufglhend in dies helle
      Gelchter bricht.
   Germaine wird mit einem Hirtenstab tnzelnd durch die einzelnen Bilder
      hingehn.
   Wnsche aufdampfen im Parkett, wenn ihre Knie leicht wie Ksse
      ngstlich an das Enge der Robe angelehnt stehn.
   Germaines Knie sind zart wie junge Feigen und von seligem Arom.
   Ihre silbernen Brste stehn zrtlich ber des Leibes schmalhftigem
      Dom.

   Nun steigt zur letzten Exstase in allen Bars der Zigeuner und Weiber
      Gekreisch.
   In der Source und dem d'Harcourt verrasen die Tnzerinnen unter dem
      Puder ihr blendendes Fleisch.
   Nun speien alle Lokale in einem beispiellos auffunkelnden Zug
   aufzuckendes Leben, Strme, Lieder und Mdchen auf des Boulmichs
      nchtlichen Geruch.
   Schlieen die Lden wie Lider . . . zwei Uhr . . Dunkel . . . Germaine
      kam nicht. Diese Nacht ist nicht leicht.
   O bald aus seinem Cabaret steigt Dunajec herauf (Maestro hongrois), der
      mich schweigend in den neuen prunkvollen Genesungsmorgen unendlich
      hinbergeigt.





End of the Project Gutenberg EBook of Stehe von Lichtern gestreichelt, by 
Kasimir Edschmid

*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK STEHE VON LICHTERN GESTREICHELT ***

***** This file should be named 40805-8.txt or 40805-8.zip *****
This and all associated files of various formats will be found in:
        http://www.gutenberg.org/4/0/8/0/40805/

Produced by Jens Sadowski

Updated editions will replace the previous one--the old editions
will be renamed.

Creating the works from public domain print editions means that no
one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
(and you!) can copy and distribute it in the United States without
permission and without paying copyright royalties.  Special rules,
set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark.  Project
Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
charge for the eBooks, unless you receive specific permission.  If you
do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
rules is very easy.  You may use this eBook for nearly any purpose
such as creation of derivative works, reports, performances and
research.  They may be modified and printed and given away--you may do
practically ANYTHING with public domain eBooks.  Redistribution is
subject to the trademark license, especially commercial
redistribution.



*** START: FULL LICENSE ***

THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK

To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
distribution of electronic works, by using or distributing this work
(or any other work associated in any way with the phrase "Project
Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
Gutenberg-tm License available with this file or online at
  www.gutenberg.org/license.


Section 1.  General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
electronic works

1.A.  By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
and accept all the terms of this license and intellectual property
(trademark/copyright) agreement.  If you do not agree to abide by all
the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.

1.B.  "Project Gutenberg" is a registered trademark.  It may only be
used on or associated in any way with an electronic work by people who
agree to be bound by the terms of this agreement.  There are a few
things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
even without complying with the full terms of this agreement.  See
paragraph 1.C below.  There are a lot of things you can do with Project
Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
works.  See paragraph 1.E below.

1.C.  The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
Gutenberg-tm electronic works.  Nearly all the individual works in the
collection are in the public domain in the United States.  If an
individual work is in the public domain in the United States and you are
located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
are removed.  Of course, we hope that you will support the Project
Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
the work.  You can easily comply with the terms of this agreement by
keeping this work in the same format with its attached full Project
Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.

1.D.  The copyright laws of the place where you are located also govern
what you can do with this work.  Copyright laws in most countries are in
a constant state of change.  If you are outside the United States, check
the laws of your country in addition to the terms of this agreement
before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
creating derivative works based on this work or any other Project
Gutenberg-tm work.  The Foundation makes no representations concerning
the copyright status of any work in any country outside the United
States.

1.E.  Unless you have removed all references to Project Gutenberg:

1.E.1.  The following sentence, with active links to, or other immediate
access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
copied or distributed:

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
almost no restrictions whatsoever.  You may copy it, give it away or
re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
with this eBook or online at www.gutenberg.org

1.E.2.  If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
and distributed to anyone in the United States without paying any fees
or charges.  If you are redistributing or providing access to a work
with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
1.E.9.

1.E.3.  If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
with the permission of the copyright holder, your use and distribution
must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
terms imposed by the copyright holder.  Additional terms will be linked
to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
permission of the copyright holder found at the beginning of this work.

1.E.4.  Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
License terms from this work, or any files containing a part of this
work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.

1.E.5.  Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
electronic work, or any part of this electronic work, without
prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
active links or immediate access to the full terms of the Project
Gutenberg-tm License.

1.E.6.  You may convert to and distribute this work in any binary,
compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
word processing or hypertext form.  However, if you provide access to or
distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
form.  Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
License as specified in paragraph 1.E.1.

1.E.7.  Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.8.  You may charge a reasonable fee for copies of or providing
access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
that

- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
     the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
     you already use to calculate your applicable taxes.  The fee is
     owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
     has agreed to donate royalties under this paragraph to the
     Project Gutenberg Literary Archive Foundation.  Royalty payments
     must be paid within 60 days following each date on which you
     prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
     returns.  Royalty payments should be clearly marked as such and
     sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
     address specified in Section 4, "Information about donations to
     the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."

- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
     you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
     does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
     License.  You must require such a user to return or
     destroy all copies of the works possessed in a physical medium
     and discontinue all use of and all access to other copies of
     Project Gutenberg-tm works.

- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
     money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
     electronic work is discovered and reported to you within 90 days
     of receipt of the work.

- You comply with all other terms of this agreement for free
     distribution of Project Gutenberg-tm works.

1.E.9.  If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
electronic work or group of works on different terms than are set
forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark.  Contact the
Foundation as set forth in Section 3 below.

1.F.

1.F.1.  Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
collection.  Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
works, and the medium on which they may be stored, may contain
"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
your equipment.

1.F.2.  LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
liability to you for damages, costs and expenses, including legal
fees.  YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3.  YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
DAMAGE.

1.F.3.  LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
written explanation to the person you received the work from.  If you
received the work on a physical medium, you must return the medium with
your written explanation.  The person or entity that provided you with
the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
refund.  If you received the work electronically, the person or entity
providing it to you may choose to give you a second opportunity to
receive the work electronically in lieu of a refund.  If the second copy
is also defective, you may demand a refund in writing without further
opportunities to fix the problem.

1.F.4.  Except for the limited right of replacement or refund set forth
in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER
WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.

1.F.5.  Some states do not allow disclaimers of certain implied
warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
the applicable state law.  The invalidity or unenforceability of any
provision of this agreement shall not void the remaining provisions.

1.F.6.  INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
with this agreement, and any volunteers associated with the production,
promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
that arise directly or indirectly from any of the following which you do
or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.


Section  2.  Information about the Mission of Project Gutenberg-tm

Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
electronic works in formats readable by the widest variety of computers
including obsolete, old, middle-aged and new computers.  It exists
because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the
assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
remain freely available for generations to come.  In 2001, the Project
Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
and the Foundation information page at www.gutenberg.org


Section 3.  Information about the Project Gutenberg Literary Archive
Foundation

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
Revenue Service.  The Foundation's EIN or federal tax identification
number is 64-6221541.  Contributions to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
throughout numerous locations.  Its business office is located at 809
North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887.  Email
contact links and up to date contact information can be found at the
Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact

For additional contact information:
     Dr. Gregory B. Newby
     Chief Executive and Director
     gbnewby@pglaf.org

Section 4.  Information about Donations to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
spread public support and donations to carry out its mission of
increasing the number of public domain and licensed works that can be
freely distributed in machine readable form accessible by the widest
array of equipment including outdated equipment.  Many small donations
($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating
charities and charitable donations in all 50 states of the United
States.  Compliance requirements are not uniform and it takes a
considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
with these requirements.  We do not solicit donations in locations
where we have not received written confirmation of compliance.  To
SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
particular state visit www.gutenberg.org/donate

While we cannot and do not solicit contributions from states where we
have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
against accepting unsolicited donations from donors in such states who
approach us with offers to donate.

International donations are gratefully accepted, but we cannot make
any statements concerning tax treatment of donations received from
outside the United States.  U.S. laws alone swamp our small staff.

Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
methods and addresses.  Donations are accepted in a number of other
ways including checks, online payments and credit card donations.
To donate, please visit:  www.gutenberg.org/donate


Section 5.  General Information About Project Gutenberg-tm electronic
works.

Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm
concept of a library of electronic works that could be freely shared
with anyone.  For forty years, he produced and distributed Project
Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.

Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
unless a copyright notice is included.  Thus, we do not necessarily
keep eBooks in compliance with any particular paper edition.

Most people start at our Web site which has the main PG search facility:

     www.gutenberg.org

This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.
